FC Bayern München
Vereinswappen
Voller Name Fußball-Club Bayern München e. V
Gegründet 27. Februar 1900
Vereinsfarben Rot-Weiß
Stadion Stadion am Löh
Plätze 69.901
Präsident Uli Hoeneß
Trainer Jupp Heynckes
Homepage www.fcbayern.de
Liga Fußball-Bundesliga
Saison 2016/17 1. Platz

Der FC Bayern München (offiziell: Fußball-Club Bayern München e. V.) ist ein Sportverein aus München. Die seit 2002 ausgegliederte Fußballabteilung ist mit 21 nationalen Meisterschaften und 14 DFB-Pokalsiegen deutscher Rekordmeister und -pokalsieger. Mit 41 nationalen Titeln ist der FC Bayern München der erfolgreichste deutsche Fußballverein und rangiert in der Ewigen Tabelle der Bundesliga auf dem ersten Platz. International kann der FC Bayern acht Erfolge verzeichnen und ist neben dem FC Barcelona, Juventus Turin und Ajax Amsterdam einer der Vereine, die alle drei europäischen Pokalwettbewerbe gewinnen konnten. Die Roten gewannen viermal die UEFA Champions League bzw. deren Vorläufer, den Europapokal der Landesmeister, und je einmal den Europapokal der Pokalsieger und den UEFA-Pokal. Zudem konnte der Verein zweimal den Weltpokal gewinnen.

Mit 151.229 Mitgliedern (Stand: 27. November 2009) ist er nach Benfica Lissabon und dem FC Barcelona der mitgliederstärkste Sportverein weltweit. Der FC Bayern gehört nach dem Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine zudem zu den weltweit reichsten Clubs. In der Saison 2007/08 belegte der Münchener Verein Platz vier in der Liste der umsatzstärksten Vereine[1].

Seit 1965 spielt der FC Bayern ununterbrochen in der Bundesliga, lediglich die ersten zwei Jahre nach Einführung der Bundesliga war die Mannschaft zweitklassig. Die zweite Mannschaft des FC Bayern spielt zurzeit in der 2008 neu eingeführten 3. Liga und gewann in der Saison 2003/04 den Meistertitel in der Regionalliga Süd.

Zum FC Bayern gehören zudem weitere Abteilungen, die auch einige Erfolge aufweisen können. So wurden die derzeit in der Bundesliga der Frauen spielenden Fußballfrauen 1976 Deutscher Meister. Weitere Erfolge feierten die Basketballer mit zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg, die Schachabteilung mit neun Deutschen Meisterschaften und einem Europapokalsieg sowie die Turner mit vier Deutschen Meisterschaften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1900 bis 1910 – Die Gründungsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründungsurkunde des FC Bayern

Erstes Fußballwettspiel gegen den 1. FC Nürnberg 1901

Am 27. Februar 1900 fand im Gasthaus „Bäckerhöfl“ eine Sitzung der Fußballabteilung des MTV München statt. Da es zu einem Streit über die Weiterentwicklung der Fußballabteilung kam, einigten sich die Parteien auf eine friedliche Trennung. Um 21:30 Uhr verließen elf Männer, Nägele, Schmid, Karl, Wamsler, Ringler, Focke, Francke, Friedrich, Zöpfel, Pollack und John das Lokal und fanden sich im Restaurant „Gisela“ in Schwabing ein, um noch am selben Abend den FC Bayern zu gründen. Den Vorsitz führte Franz John, der auch der erste Vorsitzende in der Geschichte der Bayern werden sollte.

Obwohl auf der Gründungsurkunde 17 Namen zu lesen sind, wurde diese am 27. Februar 1900 nur von elf Herren unterzeichnet. Die restlichen sechs wurden später hinzugefügt. Diese Tatsache geht aus einem Schreiben Johns hervor, in dem er die Geschehnisse des Abends schildert. Als Vereinsfarben entschied man sich für Blau-Weiß, der Mitgliedsbeitrag wurde auf eine Mark festgesetzt. Als ersten Trainingsplatz bekam der Verein von der Stadt den heute noch existierenden Schyrenplatz zur Verfügung gestellt. Der erste Gegner war der 1. Münchner FC und nicht wie in anders lautenden Überlieferungen angegeben der MTV München. Das Spiel, das der FC Bayern mit 5:2 gewann, fand im März 1900 statt. Es stießen sehr schnell weitere Spieler zum Verein, so unter anderem drei Spieler des TSV München 1860. Schon damals in der Gründungsphase bestand der Verein aus weit weniger Fußballern aus München und Bayern als aus dem Rest Deutschlands. Im Frühjahr 1900 schenkten die Geschäftsleute Wamsler dem FC Bayern ein Grundstück an der Clemensstraße als Spielstätte.

Das erste Spiel einer langen und traditionsreichen Derbygeschichte zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 München fand im Jahr 1902 statt. Der FC Bayern gewann das Spiel mit 3:0. Um den Spielbetrieb auszuweiten, beschloss man 1906 eine Fusion mit dem Münchner Sport-Club, behielt aber seine Eigenständigkeit unter dem Namen „F.A. Bayern im MSC München“. Durch die Fusion spielte man nun in weißen Hemden und roten Hosen. Diese Farben lösten damit das Blau-Weiß aus der Gründungszeit als Vereinsfarben ab. Somit waren die Roten geboren.

1907 mussten die Bayern die Sportanlage an der Karl-Theodor-Straße aufgeben und zum Sportplatz an der Leopoldstraße umziehen. Eingeweiht wurde damit auch die erste Tribüne auf einem Fußballplatz in München. Im Eröffnungsspiel gab es ein 8:1 gegen Wacker München. Bereits 1908 hatte der FC Bayern mehr als 300 Mitglieder, acht Mannschaften und mehr als 100 Jugendspieler. Dies hatte eine Satzungsänderung zur Folge, wodurch Verwaltungsarbeit und der Sportbereich getrennt wurden. Die Spieler hatten dadurch mehr Zeit sich auf den Sport zu konzentrieren. 1910 konnte man das erste Mal an der Endrunde zur Süddeutschen Meisterschaft teilnehmen. Am Ende belegte man den 2. Platz hinter dem Karlsruher FV. Im selben Jahr stellten die Bayern mit Max Gablonsky ihren ersten Nationalspieler.

1918 bis 1928 – Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Ersten Weltkrieges kam der Sport fast zum Erliegen und im Verein und dessen Umfeld gab es ein ständiges Auf und Ab. Erst 1919 fanden wieder die ersten regulären Ligaspiele statt. Während des Sommers wurde William Townley als Trainer verpflichtet, der die Tradition der englischen Trainer im Verein fortsetzte. Bereits in den letzten Jahren hatten die Bayern mit Coach Taylor, Hoer und Charles Griffith drei Engländer als Trainer, von denen letzterer der erste hauptberufliche Bayerntrainer war. 1919 trennten sich die Bayern vom MSC München und fusionierten mit dem Turnverein Jahn zum TuSpV Bayern.

Kurz vor dem 25-jährigen Vereinsjubiläum im Frühjahr 1924 trennte man sich auch schon wieder vom TuSpV Bayern, um endgültig nur noch den Vereinsnamen „FC Bayern München“ zu tragen und als eigenständiger Verein zu handeln. Mit dem Schotten Jim McPherson setzten die Bayern erneut auf einen britischen Trainer. 1926 spielten die Bayern um die Süddeutsche Meisterschaft. Die härtesten Konkurrenten kamen damals mit dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Fürth, die damals als beste Mannschaft Deutschlands galt, aus Bayern. Das Rückspiel gegen Fürth im Grünwalder Stadion wurde live im Radio übertragen und nach einem dramatischen Spiel gewann der FCB mit 4:3. Die Bayern waren zum ersten Male Süddeutscher Meister, scheiterten dann aber schon im Achtelfinale um die deutsche Meisterschaft in Leipzig gegen den SV Fortuna Leipzig 02 mit 0:2. Bereits 1928 gelang der Gewinn der zweiten Süddeutschen Meisterschaft mit dem neuen ungarischen Trainer Leo Weisz. Zwar durfte man zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft nach Berlin fahren, doch verloren die Bayern deutlich mit 2:8 gegen den Hamburger SV.

1928 bis 1933 – Die erste Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach drei gescheiterten Anläufen zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft in den Jahren 1926, 1928 und 1929 hatte man 1932 mehr Erfolg. Der Wechsel von Trainer Kálmán Konrád zu Trainer Richard Dombi 1930 erwies sich somit im Nachhinein als guter Griff. Das Finale um die Süddeutsche Meisterschaft verlor der FC Bayern gegen die Eintracht aus Frankfurt und ging als Süddeutscher Vizemeister in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Der Reihe nach traf man auf Minerva 1893 Berlin und den Polizei SV Chemnitz, ehe man im Halbfinale dem Erzrivalen aus Franken, dem 1. FC Nürnberg, gegenüberstand. Das Spiel fand in Mannheim statt und die Bayern besiegten den bis dahin fünfmaligen Deutschen Meister mit 2:0. Die Tore erzielten Oskar Rohr und Hans Welker. Im Finale am 12. Juni 1932, das in Nürnberg ausgetragen wurde, traf man erneut auf die Frankfurter Eintracht, gegen die man schon im Finale um die Süddeutsche Meisterschaft unterlegen war. Tausende Bayern-Fans machten sich auf den Weg, darunter auch etwa 400 Arbeitslose mit dem Fahrrad. Im Nachhinein übernahm der Verein die Kosten für diese Fans für Übernachtung und Eintrittskarten. Am Tage des Endspiels herrschten 30 Grad im Schatten und 55.000 Zuschauer sahen das Spiel im Stadion. In der 35. Minute nahm der Frankfurter Hennes Straub auf der Torlinie die Hand zu Hilfe und es gab Elfmeter für den FC Bayern. „Ossi“ Rohr verwandelte sicher zum 1:0. In der zweiten Hälfte drängten die Frankfurter auf den Ausgleich, doch in der 75. Minute erzielte Franz Krumm das entscheidende 2:0 für Bayern. Nach dem Abpfiff hielt der FC Bayern München zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Victoria in der Hand. Zum ersten Mal wurde ein Verein aus München Deutscher Meister und man wurde begeistert in der Landeshauptstadt empfangen. Die Siegesfeier fand im Münchener Löwenbräukeller statt, die Spieler wurden auf Pferdekutschen zur Feier gebracht. In einer der Festreden hieß es, „was man schon im Vorjahr bei 1860 bestimmt gedacht, hat heuer FC Bayern fertig gebracht“.

Die Victoria, bis 1944 der Pokal des Deutschen Meisters

Spieldaten des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft 1932

1933 bis 1945 – Diktatur und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liga und Saison Platz Tore Punkte
Gauliga Bayern 1933/34 3 53:35 27-17
Gauliga Bayern 1934/35 4 49:31 24-16
Gauliga Bayern 1935/36 3 47:26 27-9
Gauliga Bayern 1936/37 3 49:31 20-16
Gauliga Bayern 1937/38 5 37:29 19-17
Gauliga Bayern 1938/39 7 26:31 17-19
Gauliga Bayern 1939/40 8 21:35 10-26
Sportbereichsliga Bayern 1940/41 7 35:35 21-23
Sportbereichsliga Bayern 1941/42 8 41:40 17-25
Gauliga Südbayern 1942/43 3 52:23 22-14
Gauliga Südbayern 1943/44* 1 56:15 31-5
Gauliga München-Oberbayern 1944/45** 1 75:15 29-1
Orange unterlegt: Erster der entsprechenden Gauliga
*Ausscheidungsspiel um die Deutsche Meisterschaft verloren
**Deutsche Meisterschaft wurde nicht ausgespielt (Bayern war bei Abbruch
der Runde vier Spieltage vor Schluss uneinholbar vorne)

1933 war man nicht in der Lage den Titel zu verteidigen, nachdem man beide Spiele gegen den TSV 1860 München um die Süddeutsche Meisterschaft verlor. Nach der NS-Übernahme der Regierungsgewalt unter der Führung Adolf Hitlers musste Präsident Kurt Landauer auf Grund seiner jüdischen Abstammung auf politischen Druck hin im selben Jahr zurücktreten. Trainer Dombi, ebenfalls jüdischer Abstammung, wechselte kurz darauf in die Schweiz. Der FC Bayern war, im Gegensatz zum Rivalen 1860 München, bei den neuen Machthabern wegen Landauer und Dombi als „Judenclub“ verpönt. Erst Anfang 1943 konnte mit Josef Sauter ein NSDAP-Mitglied als Präsident im Verein eingesetzt werden, die Unterstützung einzelner Spieler für Landauer bei einem Gastspiel in der Schweiz hatte weitere Repressalien zur Folge.[2]

Zudem verließ auch Oskar Rohr den Verein um Profispieler bei den Grasshoppers Zürich zu werden. Neuer Trainer wurde Hans Tauchert, der aber nicht an die alten Erfolge anknüpfen konnte und bereits 1934 durch Ludwig Hofmann ersetzt wurde. Hofmann verstarb aber bereits kurze Zeit später an einer Halserkrankung und Richard Michalke übernahm das Amt des Trainers. Damit war die Talfahrt allerdings noch nicht beendet und so stand man im Jahre 1939 kurz vor dem ersten Abstieg in der Geschichte des Vereins, konnte die Klasse jedoch gerade noch halten. Im Verlauf des Krieges wurden die Gauligen weiter regionalisiert, um die Wege für die Vereine für Auswärtsspiele möglichst kurz zu halten. Waren die Bayern anfangs in der Gauliga Bayern, spielten sie anschließend in der Gauliga Südbayern, die durch die Aufteilung der Gauliga Bayern entstand. Kurz vor Ende des Krieges spielte man in der Gauliga München-Oberbayern. Im Jahre 1944 konnten Die Roten wieder eine Süddeutsche Meisterschaft gewinnen und qualifizierten sich so erneut für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Bereits im Achtelfinale verlor man jedoch nach Verlängerung gegen den VfR Mannheim. Am 13. Juli desselben Jahres wurden die Geschäftsstelle und ein Teil des Archivs bei Bombenangriffen zerstört. Im darauffolgenden Jahr qualifizierte man sich unter Spielertrainer Conny Heidkamp erneut für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die Endrunde wurde im Jahr des Endes des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht ausgetragen. Da das Stadion an der Grünwalder Straße bei Bombenangriffen 1943 zerstört und erst im August 1945 wieder freigegeben wurde, trug der FC Bayern seine Spiele in diesen Jahren im Dantestadion (1943–1944), auf dem Platz an der Schlierseestraße (1944–1945) und auf dem Sportplatz der Hypobank an der Grünwalder Straße (1945) aus.

1945 bis 1955 – Die Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liga und Saison Platz Tore Punkte
Fußball-Oberliga 1945/46 6 67:48 34-26
Fußball-Oberliga 1946/47 11 75:56 36-40
Fußball-Oberliga 1947/48 4 72:38 50-26
Fußball-Oberliga 1948/49 3 61:42 35-25
Fußball-Oberliga 1949/50 13 56:70 25-35
Fußball-Oberliga 1950/51 9 64:53 33-35
Fußball-Oberliga 1951/52 8 53:54 29-31
Fußball-Oberliga 1952/53 7 59:56 30-30
Fußball-Oberliga 1953/54 9 42:46 28-33
Fußball-Oberliga 1954/55 16 42:76 15-45
2. Oberliga Süd 1955/56 2 89:43 46-22
Fußball-Oberliga 1956/57 10 52:62 26-34
Fußball-Oberliga 1957/58 7 66:56 30-30
Fußball-Oberliga 1958/59 4 79:49 39-21
Fußball-Oberliga 1959/60 3 81:55 39-21
Fußball-Oberliga 1960/61 8 57:54 30-30
Fußball-Oberliga 1961/62 3 67:55 40-20
Fußball-Oberliga 1962/63* 3 67:52 40-20
Fußball-Regionalliga 1963/64 2 115:61 52-24
Fußball-Regionalliga 1964/65 1 146:32 55-17
Violett unterlegt: Abstieg in die 2. Oberliga
Orange unterlegt: Aufstieg in die Oberliga Süd
Grün unterlegt: Erster Regionalliga Süd und Aufstieg in die 1. Bundesliga
* Trotz sportlicher Qualifikation nicht für die Bundesliga berücksichtigt

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden alle Vereine verboten. Dies betraf auch den FC Bayern. Allerdings hielt dies die ehemaligen Mitglieder nicht davon ab, den Verein alsbald neu zu begründen. Gegen den FC Wacker München bestritt man am 24. Juni 1945 das erste Spiel der Nachkriegszeit und stieg im November desselben Jahres in den Spielbetrieb der Oberliga Süd ein. Der Neuanfang nach dem Krieg war schwierig und die Bayern kamen sportlich nicht so recht auf die Beine. Fast jährlich wechselten die Trainer. 1947 kehrte Kurt Landauer aus dem Exil zurück und wurde erneut 1. Vorsitzender des Vereins, konnte aber auch keine neuen Akzente setzen. Er wurde 1951 abgelöst.

Positiv war hingegen die wieder steigende Mitgliederzahl. Bald zählte der FC Bayern erneut mehr als 1000 Mitglieder und auch die Jugendabteilungen erlebten regen Zulauf. 1949 erreichte man nochmals die Qualifikationsspiele zur Deutschen Meisterschaft über einen 3. Tabellenplatz in der Oberliga. In der Qualifikation traf man auf den FC St. Pauli, verlor aber im Wiederholungsspiel, das bereits am nächsten Tag ausgetragen wurde, mit 0:2. Danach begann eine längere sportliche Talfahrt des Vereins, die sogar im Abstieg gipfelte. 1954/55 stiegen die Bayern zum ersten und einzigen Male in ihrer Geschichte aus der damaligen obersten Liga ab. Im Folgejahr gelang allerdings der sofortige Wiederaufstieg.

1955 bis 1965 – Der DFB-Pokal und das Warten auf die Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der wenigen sportlichen Höhepunkte der 40er und 50er Jahre war der Gewinn des DFB-Pokals. Im Jahr des Wiederaufstiegs wollten die Bayern ursprünglich gar nicht am DFB-Pokal teilnehmen. Man wollte schlicht Reisekosten sparen. Doch der neue Trainer Willibald Hahn forderte unbedingt eine Teilnahme und konnte sich am Ende gegen die Vereinsführung durchsetzen. Nachdem im Halbfinale der 1. FC Saarbrücken mit 3:1 bezwungen wurde, wartete im Finale die Fortuna aus Düsseldorf. Das Finale fand am 29. Dezember 1957 im Augsburger Rosenaustadion vor 42.000 Zuschauern statt, darunter rund 12.000 Bayernfans. Am Tage des Spiels gab es starke Schneefälle und der Boden war mit Schnee bedeckt. Dies schien den Bayern, die als Außenseiter in das Spiel gingen, sehr entgegenzukommen. Von Anfang an dominierte der FC Bayern das Geschehen und die Fortuna hatte es nur ihrem Torwart Albert Görtz zu verdanken, dass das Spiel lange Zeit 0:0 stand. In der 78. Minute gelang es dem überragenden Rudi Jobst nach dreimaligem Anlauf den Ball im Netz unterzubringen. Nachdem man die restliche Spielzeit unbeschadet überstand, war mit dem Abpfiff der erste DFB-Pokalsieg in der Geschichte des FC Bayern erreicht.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1957

Nach dem überraschenden Pokalerfolg und dem ersten großen Titel seit 1932 trat wieder die Tristesse der Oberliga ein. Man erreichte nur Platz sieben und es gab neuerlich finanzielle Probleme. Letzteres konnte durch Roland Endler gelöst werden. Der Geschäftsmann aus Neuss, ein großer Fan der Bayern, wurde neuer Präsident und die Finanznöte hatten ein Ende.

Mit dem neuen Trainer Adolf Patek ging es 1958/59 zunächst wieder aufwärts. Mit Platz vier zum Ende der Saison erzielte man das beste Resultat seit zehn Jahren. In der darauffolgenden Saison wurden dem FC Bayern wegen einer sogenannten „Überbezahlung“ der Spieler in der Saison 57/58 vier Punkte abgezogen. Als ursprüngliches Strafmaß waren acht Punkte Abzug vorgesehen, doch ein Einspruch der Bayern brachte eine Strafmilderung. Der Punktabzug führte dennoch dazu, dass der Verein die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft verpasste und am Ende nur auf Platz fünf landete. Einziger Höhepunkt in der Spielzeit 1960/61 war der Sieg im Derby gegen den TSV 1860 München. Nach einem zwischenzeitlichem 2:2 wurden die Löwen am Ende mit 6:2 aus dem Stadion gefegt. Nach einem nur enttäuschenden 8. Platz im Folgejahr musste Trainer Patek seinen Hut nehmen. Für ihn kam Helmut Schneider.

In der Saison 1962/63 trat der Verein zum ersten Mal in einem renommierten internationalen Wettbewerb auf: Im Viertelfinale des Messestädte-Pokals schied man gegen Dinamo Zagreb aus. National ging es für die Bayern darum, sich für die kommende neue Fußball-Bundesliga zu qualifizieren. Deshalb musste mehr als nur der 8. Platz der Vorsaison herauskommen. Zudem begann am 28. April 1962 eine neue Ära beim FC Bayern. Zunächst nur kommissarisch für ein Jahr übernahm Wilhelm Neudecker das Präsidentenamt des Vereins. Es sollten weit mehr als nur das eine werden. Der neue Präsident ließ nur die Neuverpflichtung eines gestandenen Spielers zu. Dieser war Herbert Erhardt. Ansonsten durfte Trainer Schneider nur junge Talente an die Isar holen. Einer von ihnen war ein gewisser Sepp Maier. Am 30. Dezember 1962 musste Stammtorhüter Kosar im Angriff aushelfen und Sepp Maier gab sein Debüt für den FC Bayern als gerade mal 18-Jähriger. Bayern beendete die Saison auf dem 3. Tabellenplatz hinter dem 1. FC Nürnberg und dem TSV 1860 München. Damit verpasste man nicht nur die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, man erhielt am 11. Mai 1963 auch die Absage vom DFB für die neue Bundesliga. Die fadenscheinige Begründung lautete: „Das Gremium war der Auffassung, dass […] es nicht ratsam erscheint, zwei Vereinen am gleichen Ort eine Lizenz für die Bundesliga zu erteilen.“ Somit musste der FC Bayern 1963/64 in der neu geschaffenen Regionalliga antreten. Helmut Schneiders Vertrag war eigentlich schon verlängert, dennoch musste er daraufhin den Verein verlassen.

Für ihn kam Zlatko Čajkovski. Das erklärte Saisonziel war das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Dieses Ziel konnte mit einem zweiten Platz am Ende der Saison auch erreicht werden. Am 6. Juni 1964 besiegte man im ersten Spiel der Aufstiegsrunde den FC St. Pauli mit 4:0. Es war das erste Pflichtspiel des damals erst 18 Jahre alten Franz Beckenbauer.[3][4] In seinem ersten Spiel für die Bayern gelang ihm auch gleich sein erstes Tor. Beckenbauer hatte sich gegen einen Wechsel zum TSV 1860 München und für den FC Bayern entschieden, nachdem er in einem Spiel seines SC München von 1906 gegen den TSV 1860 von einem Gegenspieler geohrfeigt worden war. Dem FC Bayern fehlte am Ende nur ein Punkt zum Aufstieg und es hieß einen neuen Anlauf zu nehmen. Hatten bereits in den beiden Jahren zuvor Maier und Beckenbauer verpflichtet werden können, fehlte jetzt nur noch ein Baustein als Grundlage für die bald folgenden großen Jahre des FC Bayern München. Im Frühjahr 1964 hatte sich der Präsident des TSV 1860 München in Nördlingen angesagt, um der Familie Müller einen Besuch abzustatten, um deren Sohn zum TSV zu lotsen. Da auch die Bayern Interesse an dem kleinen bulligen Stürmer hatten und davon Wind bekamen, erschienen sie eine Stunde früher in Nördlingen. Der TSV bot dem jungen Mann nur einen Amateurvertrag über ein Jahr, der FC Bayern einen Profivertrag. Der spätere „Bomber der Nation“, Gerd Müller, wechselte daher im Sommer zum FC Bayern. Cajkovski war gar nicht begeistert von der Verpflichtung des jungen, gedrungenen Stürmers und sagte: „Was soll isch mit dieses Junge, diese Figur, unmöglich.“ Später nannte er ihn liebevoll „kleines dickes Müller“.[5]

Gleich in seinem ersten Spiel am 18. Oktober 1964 traf Müller zum 3:0 gegen den Freiburger FC. Zum Ende der Saison 1964/65 stand man mit einem Rekordtorverhältnis von 146:32 als Meister der Regionalliga Süd fest. Gerd Müller erzielte dabei in 26 Spielen 33 Tore und trug in seiner ersten Saison maßgeblich zur Meisterschaft bei. In der Aufstiegsrunde machte man gegen Tennis Borussia Berlin alles klar. Der Verein gewann mit 8:0 in Berlin und stieg damit in die Bundesliga auf.

1965 bis 1970 – Die ersten Jahre in der Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauerschnitt
1965/66 3 80:40 50-18 26.294
1966/67 6 62:47 37-31 22.353
1967/68 5 68:58 38-30 21.706
1968/69 1 61:31 46-22 25.029
Grün unterlegt: Gewinn der deutschen Meisterschaft

Vor der ersten Bundesligasaison der Bayern schimpfte Cajkovski, dass er keine fertigen Spieler habe und zufrieden wäre, wenn man die Klasse halten würde. Doch die Mannschaft sollte ihn Lügen strafen. Die Bayern starteten gleich voll durch. Auch wenn man am ersten Spieltag im Derby gegen den TSV 1860 mit 0:1 als Verlierer vom Platz ging, so standen die Bayern am 4. Spieltag das erste Mal an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga. Zwar konnte diese nicht gehalten werden, aber am Ende belegte man einen mehr als beachtlichen 3. Tabellenplatz. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass beide Teams aus München am Ende einer Saison unter den ersten Drei standen. Platz drei in der Liga war den Bayern allerdings längst nicht genug. Es gelang ihnen zum 2. Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal zu holen. Nach einem klasse Spiel gegen den Meidericher SV behielten die Bayern mit 4:2 die Oberhand und brachten den Pokal nach Hause. Sepp Maier sagte nach dem Spiel: „Hoaß war’s, gschwitzt hamma, und gwunna a no. Grad sche war’s!“ 1966 kamen damit sowohl der Meister der Bundesliga als auch der Pokalsieger aus München.

Der DFB-Pokal

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1966

In der nächsten Saison, 1966/67, blieb das Team nahezu unverändert. Einzig Franz „Bulle“ Roth kam aus Kaufbeuren hinzu. Nach dem Auftritt im inoffiziellen Messestädte-Pokal spielte der FC Bayern erstmals in einem von der UEFA durchgeführten internationalen Wettbewerb, dem Europapokal der Pokalsieger. Diese Saison des Pokalsiegerbewerbs wurde zum ersten großen Triumphzug der Bayern auf europäischer Bühne. Über Tatran Prešov, die Shamrock Rovers, Rapid Wien und Standard Lüttich erreichte der FC Bayern völlig überraschend das Finale, das fast zu einem Heimspiel mutierte, da es in Nürnberg stattfand. An gleicher Stelle hatten die Bayern schon 35 Jahre zuvor den ersten wichtigen Titel für den Verein gewinnen können.

Vor 71.000 Zuschauern erzielte Bulle Roth in der Verlängerung (108. Minute) das 1:0 für die Münchner. Gegner im Finale waren die Glasgow Rangers, die zuvor im Achtelfinale den Titelverteidiger Borussia Dortmund aus dem Wettbewerb geworfen hatten. Roth, der Schütze zum einzigen Tor im Finale, hatte zwei Jahre zuvor noch in der C-Klasse beim TSV Bertoldshofen gespielt und erzielte jetzt das entscheidende Tor zum ersten internationalen Titel des FC Bayern München. Nach Borussia Dortmund im Jahr zuvor gewann damit erneut ein deutscher Verein den Pokal der Pokalsieger.

Die reguläre Bundesliga-Saison schloss der FC Bayern zwar nur auf Platz sechs ab, jedoch konnte man den DFB-Pokal erfolgreich verteidigen. Auch dieses Finale fand nicht weit von München entfernt statt. In Stuttgart sahen 68.000 Zuschauer den erneuten Pokaltriumph der Bayern. Mit 4:0, durch Tore von Müller (2), Ohlhauser und Brenninger (je 1), hatte der Hamburger SV mit Uwe Seeler keine Chance.

Der Europapokal der Pokalsieger

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1967 und des Pokalsiegerfinales 1967

Dies war der dritte Pokalerfolg innerhalb von 12 Monaten. Franz Beckenbauer wurde das erste Mal in seiner noch jungen Karriere zum „Fußballer des Jahres“ gewählt. Die darauf folgende Saison 1967/68 war nicht das Jahr der Bayern. Im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger 1967/68 scheiterte man am späteren Sieger AC Mailand, im DFB-Pokal warf der damalige Regionalligist VfL Bochum den Titelverteidiger im Halbfinale aus dem Wettbewerb. Die Bundesliga schloss man nur als Fünfter ab. Viel wichtiger aber war wohl, dass man erstmals in der Geschichte der Bundesliga am Erzrivalen TSV 1860 vorbeizog und zwar sowohl in der Tabelle als auch in der Gunst der Zuschauer in München. War vorher der TSV der größere von beiden Münchner Vereinen, so hat der FC Bayern München ihn jetzt überholt. Und daran änderte sich bis heute nichts.

Tschik Cajkovski verließ 1968 nach fünf erfolgreichen Jahren den Verein Richtung Hannover 96. Für ihn kam Branko Zebec. Mit ihm kamen auch Gustl Starek und Peter Pumm. Beide sollten sich in Zukunft als tragende Säulen seines Konzepts, das auf eine starke Defensive setzte, erweisen. Sein Rezept ging auf und die Bayern gewannen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Double aus Meisterschaft und Pokal. Gleichzeitig gelang zum ersten Mal seit 1937 wieder einem Verein das Double (damals dem FC Schalke 04). Eben jenen FC Schalke bezwang man im Pokalendspiel mit 2:1. Vor dem Spiel nahm Gerd Müller die Ehrung für den „Fußballer des Jahres“ entgegen und Branko Zebec holte in seinem ersten Jahr als Trainer gleich Meisterschaft und Pokal.

Die deutsche Meisterschale

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1969

1970 bis 1976 – Auf dem Weg zum Thron Europas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauerschnitt
1969/70 2 71:29 51-17 23.324
1970/71 2 74:36 48-20 24.088
1971/72 1 101:38 55-13 27.882
1972/73 1 93:29 54-14 33.529
1973/74 1 95:53 49-19 37.588
1974/75 10 57:63 34-34 36.412
1975/76 3 72:50 40-28 32.971
Grün unterlegt: Gewinn der deutschen Meisterschaft

Am 13. März 1970 löste Udo Lattek den bisherigen Trainer Zebec ab. Mit der Amtsübernahme Latteks begann für den FC Bayern eine neue, noch erfolgreichere Ära. Unter Lattek brachte der FC Bayern die Saison 1969/70 als Zweiter zu Ende. Gerd Müller wurde zum 3. Male Torschützenkönig der Bundesliga mit der Rekordtorzahl von 38 Toren in einer Saison. Zudem wurde er Torschützenkönig bei der Fußball-WM 1970 in Mexiko. In diesem Sommer beendete der langjährige Kapitän Werner Olk seine aktive Karriere. Meister wurde Borussia Mönchengladbach vor den Bayern. Die Rivalität zwischen diesen beiden Vereinen sollte kennzeichnend für die 70er Jahre werden. Beide holten in dieser Zeit insgesamt acht Mal die deutsche Meisterschaft. Auch in der Folgesaison blieb den Münchnern erneut nur der zweite Platz hinter der Fohlen-Elf aus Gladbach. Belächelte man anfangs die Verpflichtung Latteks, so wurden die Kritiker doch schon früh eines Besseren belehrt. Udo Lattek war bis dahin ohne große Trainererfahrung, doch in seiner ersten vollen Saison als Cheftrainer gewann sein Team den DFB-Pokal und wurde erneut Vizemeister. Vor dem Pokalfinale bekam Gerd Müller wiederum eine Auszeichnung als Torschützenkönig, diesmal jedoch sogar als bester Torschütze Europas. Im Finale gegen den 1. FC Köln lagen die Bayern schon nach 13 Minuten mit 0:1 zurück ehe Beckenbauer in der 53. Minute ausgleichen konnte. Dem für Franz Roth eingewechselten Edgar Schneider gelang dann in der 118. Minute das Siegtor. Die Bayern hatten damit bereits zum fünften Mal das Pokalfinale erreicht und den DFB-Pokal gewonnen. Noch kein Einziges der Finals ging verloren. Es sollte aber der vorerst letzte Pokaltriumph der Bayern für eine ganze Dekade sein. Nach Olk in der Vorsaison verließen nun mit Ohlhauser und Starek zwei weitere Leistungsträger den Verein.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1971

Vor Beginn der neuen Spielzeit verpflichtete der Verein zwei neue Spieler, die später noch die Zukunft des FC Bayern maßgebend bestimmen sollten: Uli Hoeneß und Paul Breitner. Beide waren damals gerade 18 Jahre alt. Die Saison 1971/72 wurde für den Verein zum Jahr der Rekorde. Vom ersten Spieltag an blieb man 14 Spiele in Folge ohne Niederlage. Am Ende wurde man mit 55 Punkten und 101 erzielten Toren Meister. 40 Tore davon erzielte allein Gerd Müller. Zudem wurde Borussia Dortmund mit 11:1 vom Platz gefegt. Dies alles war noch nie dagewesen in der noch jungen Geschichte der Bundesliga. Einige der Rekorde haben bis heute Bestand. Am 28. Juni 1972 bestritt der FC Bayern München sein erstes Heimspiel im Olympiastadion. Es war gleichzeitig das letzte Spiel der Saison. In einem „Endspiel“ um die Meisterschaft wurde der Tabellenzweite Schalke 04 mit 5:1 geschlagen. Bayern war somit erneut Meister. Die Münchner machten auch in der nächsten Saison da weiter, wo sie in der Vorsaison aufgehört hatten. Vom ersten bis zum letzten Spieltag hieß der Tabellenführer FC Bayern München und wurde mit elf Punkten Vorsprung Meister vor dem 1. FC Köln. Nun war der FCB bereit für höhere Aufgaben in Europa. 1974 verteidigte man zum dritten Mal hintereinander die Meisterschaft, Gerd Müller wurde zum dritten Mal in Folge Torschützenkönig der Bundesliga und der FC Bayern München bestieg nun zum ersten Mal „Europas Thron“.

In der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister kamen die Bayern dabei erst durch ein Elfmeterschießen im Rückspiel beim schwedischen Meister Åtvidabergs FF eine Runde weiter. Danach kam es zum deutsch-deutschen Duell zwischen dem FC Bayern München und Dynamo Dresden. Zur Halbzeit führte Dynamo mit 3:2 in München, doch die Münchner konnten das Spiel noch drehen und mit 4:3 gewinnen. Somit hatte Dresden eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel. Doch die Roten gingen bereits nach zwölf Minuten durch zwei Tore von Hoeneß mit 2:0 in Führung. Kurz nach der Halbzeitpause gelang den Sachsen allerdings in der 52. Minute der Ausgleich und vier Minuten später sogar der Führungstreffer zum 3:2. Gerd Müller glich jedoch in der 56. Minute zum 3:3-Endstand aus. Die nächsten beiden Runden überstand man relativ leicht gegen ZSKA Sofia und Újpest Budapest und stand im Finale Atlético Madrid gegenüber. Es war kein herausragendes Spiel und die Konsequenz war ein 0:0 nach 90 Minuten. Sechs Minuten vor Ende der Verlängerung gelang Luis Aragonés das 1:0 für Madrid durch einen Freistoß. Der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund, als Georg „Katsche“ Schwarzenbeck den Ball von Beckenbauer zugespielt bekam. Er sah keine Anspielstation im Mittelfeld, Beckenbauer rief nur „Schieß einfach!“ und so hielt er aus 30 Metern einfach aufs Tor: 1:1 in der 119. Minute. Schwarzenbeck ging mit diesem Tor in die Geschichte des Fußballs ein.

Das 1:1 bedeutete nach damaligen Regeln ein Wiederholungsspiel, das nur zwei Tage später an gleicher Stelle stattfinden sollte. In diesem Spiel behielten die Münchner klar die Oberhand und schlugen Atlético mit 4:0. Zum ersten Mal gewann eine deutsche Mannschaft den Pokal der Landesmeister.

Der Pokal der Landesmeister

Spieldaten des Endspiels um den Pokal der Landesmeister 1974

1974 verließ Paul Breitner den FC Bayern in Richtung Real Madrid und es kamen zwei neue Spieler, Klaus Wunder vom MSV Duisburg und ein erst 18-jähriger Stürmer namens Karl-Heinz Rummenigge aus Lippstadt. Rummenigge und Breitner sollten Jahre später als Breitnigge für Furore sorgen. Zunächst aber schied man als beste Mannschaft Europas gegen den MSV Duisburg bereits in der dritten Hauptrunde des DFB-Pokals aus. In der Liga erreichte man nur den zehnten Tabellenplatz. Da es in der Liga nicht lief, kam es zur Winterpause zu einem Krisengespräch zwischen Lattek und Präsident Neudecker. Lattek schilderte das Gespräch später so: „Herr Neudecker, wir müssen etwas ändern.“ worauf Neudecker mit „Sie haben recht. Sie sind gefeuert.“ antwortete. Neuer Trainer wurde Dettmar Cramer.

Mit Cramer konnte zwar auch nicht die Bundesligasaison gerettet werden, aber passend zum 75- jährigen Vereinsjubiläum gewann der FC Bayern erneut den Pokal der Landesmeister. Über den 1. FC Magdeburg, Ararat Eriwan und den AS Saint-Étienne konnte erneut das Finale erreicht werden. Auf den 1. FC Magdeburg hätte man bereits ein paar Tage früher im Europäischen Supercup treffen können, da Magdeburg den Pokal der Pokalsieger 1974 im Mai gegen den AC Mailand gewonnen hatte. Für den Supercup konnte man sich jedoch auf keinen Termin einigen, so dass das Aufeinandertreffen im Pokal der Landesmeister zusätzlich zum Supercup-Ersatz geriet. Ebenso wie im Jahr zuvor gegen Dynamo Dresden tat man sich auch gegen die Magdeburger schwer, kam aber letzten Endes doch eine Runde weiter. In Paris, wo das Finale stattfand, setzten sich die Münchner klar mit 2:0 gegen Leeds United durch.

Spieldaten des Endspiels um den Pokal der Landesmeister 1975

1975/76 lief es zunächst auch unter Cramer nicht besser in der Bundesliga. Zur Winterpause belegte man nur Platz zehn. Die Spiele um den UEFA-Supercup gegen Dynamo Kiew verlor man ebenfalls. Doch nach der Winterpause lief es besser und der Verein belegte am Ende den dritten Tabellenplatz. Im DFB-Pokal kamen die Bayern bis in Halbfinale, wo man am Hamburger SV scheiterte. Nach Jeunesse Esch, Malmö FF und Benfica Lissabon standen die Bayern im Halbfinale des Pokals der Landesmeister Real Madrid gegenüber. Das Rückspiel im Olympiastadion war restlos ausverkauft, wollte man doch auch Paul Breitner und Günter Netzer in Diensten von Real sehen. Nach einem 1:1 im Hinspiel gewann man mit zwei Toren von Gerd Müller 2:0 und zog zum dritten Mal in Folge ins Finale ein. Dort trafen die Münchner auf den AS Saint-Étienne. Franz Roth zeichnete sich schon wie im Vorjahr als Torschütze im Finale aus, diesmal jedoch gleich als Goldtorschütze: Sein 1:0 in der 57. Minute war das Einzige in der gesamten Partie und zum dritten Mal war der FC Bayern Gewinner des Landesmeisterpokals. Dieses war zuvor nur den Königlichen aus Madrid (fünf Mal in Folge) und Ajax Amsterdam von 1971 bis 1973 gelungen.

Spieldaten des Endspiels um den Pokal der Landesmeister 1976 und Spieldaten des Endspiels um den UEFA Super Cup 1975

1976 bis 1979 – Der FC Bayern im Umbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauerschnitt
1976/77 7 74:65 37-31 31.550
1977/78 12 62:64 32-36 30.910
1978/79 4 69:46 40-28 34.153

Der Weltpokal

Nach den Jahren der internationalen Triumphe befand sich die Mannschaft im Umbruch. Einer der letzten großen Höhepunkte war der Gewinn des Weltpokals. Als erste deutsche Mannschaft holte man den Pokal gegen Cruzeiro Belo Horizonte, während man den Supercup erneut verlor, diesmal gegen den RSC Anderlecht. Franz Beckenbauer wurde zum Fußballer Europas gewählt und verließ zum Ende der Saison den FC Bayern in Richtung Cosmos New York. In der Liga wurde man nur Zwölfter und erlebte eine der bittersten Heimpleiten der Geschichte, als man mit 0:7 gegen den FC Schalke 04 verlor. 65 Gegentore in einer Spielzeit bedeuten den absoluten Negativrekord für die Münchner.

Im Dezember 1977 machte der Verein ein Tauschgeschäft mit Eintracht Frankfurt. Cramer wechselte im Tausch für Trainer Gyula Lóránt an den Main. Bayern wurde nur Tabellenzwölfter, die schlechteste Platzierung der Bundesligageschichte des FC Bayern. Zum Ende der Saison kam Paul Breitner zurück. Für 1,75 Millionen Mark wechselte er von Eintracht Braunschweig zurück an die Isar. Gyula Lóránt wurde bereits im Dezember 1978 beurlaubt und sein bisheriger Co-Trainer Pál Csernai übernahm das Amt des Trainers. Als Nachfolger war Max Merkel im Gespräch, doch die Mannschaft sprach sich gegen ihn aus. Gerd Müller folgte Franz Beckenbauer 1979 in die USA, Uli Hoeneß wechselte nach Nürnberg und der langjährige Präsident Neudecker trat nach 17 Jahren Amtszeit ab; neuer Präsident wurde Hoffmann. Einziger Lichtblick in den unruhigen Zeiten war das neugeschaffene Duo Rummenigge und Breitner, auch Breitnigge genannt. Alleine 26 der erzielten 69 Tore gingen auf das Konto der beiden. Im April 1979 kehrte Uli Hoeneß zum FC Bayern zurück und wurde, obwohl gerade erst 27 Jahre alt, Manager des Vereins.

Spieldaten des Endspiels um den Weltpokal 1976 und Spieldaten des Endspiels um den UEFA Super Cup 1976

1979 bis 1989 – Der Erfolg kommt zurück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauerschnitt
1979/80 1 84:33 50-18 39.579
1980/81 1 89:41 53-15 36.412
1981/82 3 77:56 43-25 33.372
1982/83 4 74:33 44-24 31.324
1983/84 4 84:41 47-21 30.794
1984/85 1 79:38 50-18 32.765
1985/86 1 82:31 49-19 27.265
1986/87 1 67:31 53-15 37.471
1987/88 2 83:45 48-20 28.034
1988/89 1 67:26 50-18 30.353
Grün unterlegt: Gewinn der deutschen Meisterschaft

Im Juli 1979 erreichte den Verein die nächste Hiobsbotschaft. Sepp Maier verletzte sich nach einem Autounfall so folgenschwer, dass die Katze von Anzing, wie er auch genannt wurde, seine Karriere frühzeitig beenden musste. Mit 35 Jahren hatte er 473 Bundesligaspiele bestritten, alle für den FC Bayern, davon 442 Spiele in Folge. Maiers Nachfolger wurde Walter Junghans. Auch der letzte Große der 70er-Ära musste seine Karriere frühzeitig beenden. Katsche Schwarzenbeck bestritt am 18. August 1979 sein letztes Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04. Er zog sich eine Achillessehnenverletzung zu, die ihn zwang, seine Karriere zu beenden. Schwarzenbeck bestritt 416 Bundesligaspiele für die Bayern, in denen er 16 Tore erzielte. Andere rückten dafür ins Rampenlicht beim FC Bayern. Klaus Augenthaler, inzwischen Stammspieler, Dieter Hoeneß, der vom VfB Stuttgart an die Isar kam und natürlich Karl-Heinz Rummenigge. Letzterer wurde 1979 zum Fußballer Europas gewählt.

Im DFB-Pokal schied man blamablerweise gegen die SpVgg Bayreuth schon in der dritten Hauptrunde aus. Als Vierter des Vorjahres in der Bundesliga startete man im UEFA-Pokal, erreichte dort das Halbfinale und unterlag dort abermals im deutsch-deutschen Duell der Eintracht aus Frankfurt trotz eines 2:0 im Hinspiel. Bereits im Jahr zuvor war man im Achtelfinale des UEFA-Pokals gegen Eintracht Frankfurt ausgeschieden. In der Rückrunde der Bundesliga lieferten sich die Bayern ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem HSV. Erst am letzten Spieltag kam es zur Entscheidung über die Meisterschaft. Bayern München gewann zu Hause im Olympiastadion mit 2:0 durch Tore von Breitner und Rummenigge. Seit dem Gewinn des Weltpokals 1976 konnte nun der erste Titel für die Bayern und zugleich die erste Meisterschaft seit sechs Jahren gefeiert werden. Der Umbruch, eingeleitet 1977/78, war abgeschlossen und die Bayern fanden in die Erfolgsspur zurück.

1980/81 konnte der FC Bayern München erstmals wieder seinen Meistertitel verteidigen, wobei das Duo Breitnigge insgesamt 46 Tore erzielte. Im Pokal der Landesmeister gelangte man ungeschlagen bis ins Halbfinale und eliminierte dabei u. a. Ajax Amsterdam. Auch im Halbfinale verlor man kein Spiel gegen den FC Liverpool, musste aber wegen der Auswärtstorregel nach dem 1:1 im Rückspiel in München die Segel streichen. Die Reds aus Liverpool holten im Finale ihren dritten Pokal der Landesmeister. In der dritten Hauptrunde des DFB-Pokals war erneut Endstation. Diesmal war es der 1. FC Kaiserslautern, der die Bayern früh stoppte.

Doch im folgenden Jahr holte der Verein elf Jahre nach dem letzten Sieg zum sechsten Mal den Pokal an die Isar. Das Finale im Frankfurter Waldstadion war eines der außergewöhnlichsten in der Geschichte dieses Wettbewerbs, denn Dieter Hoeneß spielte es trotz einer Kopfverletzung, die er sich im Spiel zuzog, mit Kopfverband zu Ende. Die Bayern lagen zur Halbzeit bereits mit 0:2 gegen den Erzrivalen aus Franken, dem 1. FC Nürnberg, zurück. Nach einem Kopfballduell mit Alois Reinhardt zog sich Hoeneß die schwere Kopfverletzung zu, die zunächst nur notdürftig verbunden wurde. In der Halbzeitpause redete sein Bruder Uli ihm zu, er solle die Zähne zusammenbeißen, denn man würde ihn brauchen. Daraufhin ließ Dieter Hoeneß die Wunde ohne Narkose nähen und erschien zur zweiten Halbzeit wieder auf dem Rasen. Der FC Bayern drehte das Spiel noch und Dieter Hoeneß gelang dabei sogar in der 89. Minute das entscheidende Tor zum 4:2 per Kopf. Auch im Europapokal war man wieder erfolgreicher und gelangte ins Finale des Pokals der Landesmeister, unterlag dort jedoch Aston Villa mit 0:1 trotz einer klaren Dominanz im Spielverlauf. In der Meisterschaft machten der HSV und der 1. FC Köln den Titel unter sich aus. Es blieb nur der 3. Platz für die Münchner, nachdem man am Bökelberg gegen Gladbach mit 0:3 unterlag.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1982 und des Endspiels um den Europapokal der Landesmeister 1982

Im Juli 1983 kehrte Udo Lattek als Trainer nach München zurück. Pal Csernai wurde drei Spieltage vor Ablauf der Saison 1982/83 wegen Erfolglosigkeit entlassen. Der FC Bayern konnte diesmal keinen Titel holen und kam auch in kein Finale. So scheiterte man im Pokal der Pokalsieger an der Mannschaft von Alex Ferguson, dem FC Aberdeen, der später auch den Titel holte. In der Bundesliga belegte man nur Platz vier. Zum Saisonende beendete mit Paul Breitner erneut einer der Großen seine Karriere. Mit Jean-Marie Pfaff wurde jedoch auch schon ein neuer Publikumsliebling verpflichtet. Am 33. Spieltag gegen Schalke gab Michael Rummenigge, der Bruder von Karl-Heinz, seinen Einstand bei den Bayern. Unter Lattek folgten nun erneut sehr erfolgreiche Jahre. Die Mannschaft unter seiner Leitung erreichte dreimal hintereinander das Pokalfinale und musste sich nur 1985 Bayer Uerdingen geschlagen geben. Das Finale 1984 gegen Borussia Mönchengladbach musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Ausgerechnet Lothar Matthäus, der zur folgenden Spielzeit an die Isar wechselte, verschoss den ersten Elfmeter für Gladbach.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1984; Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1985 und Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 1986

Erreichten die Bayern 1985 noch das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger, standen sie 1987 wieder im Finale des Pokals der Landesmeister. Dort traf man in Wien auf den FC Porto, der als Außenseiter in die Partie ging. Bis zur 78. Minute führten die Bayern mit 1:0 durch ein Tor von Ludwig Kögl, ehe Rabah Madjer durch ein sensationelles Hackentricktor der Ausgleich gelang. Nur zwei Minuten später folgte das 2:1 des FC Porto und der FC Bayern verpasste erneut die Chance auf den Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Die Meisterschaft konnte man in den Jahren 1985 bis 1987 drei Mal in Folge gewinnen. Mit dem Gewinn der Meisterschaft 1986 löste man den 1. FC Nürnberg als Rekordmeister Deutschlands ab, wobei den Bayern in der Saison 1984/85 das seltene Kunststück gelang, vom ersten bis zum letzten Spieltag Tabellenführer der Bundesliga zu sein. Udo Lattek nahm zum Ende der Saison 1986/87 seinen Hut und verabschiedete sich zum letzten Male von den Bayern. In seinen zwei Amtszeiten als Trainer des FC Bayern München gewann er insgesamt sechs Meisterschaften, dreimal den DFB-Pokal und einmal den Landesmeisterpokal.

Spieldaten des Endspiels um den Europapokal der Landesmeister 1987

Auf Udo Lattek folgte Jupp Heynckes als Trainer bei den Bayern. In seiner ersten Saison als verantwortlicher Trainer sprang am Ende Platz zwei hinter Werder Bremen heraus. Es folgte erneut ein Umbruch in der Mannschaft, wobei fünf Nationalspieler den Verein verließen. Matthäus und Brehme gingen zu Inter Mailand und Jean-Marie Pfaff verließ den Verein in Richtung Lierse SK. Immerhin 156 Bundesligaspiele hatte Pfaff für die Bayern absolviert. Nachfolger von Pfaff wurde der damals 25-jährige Raimond Aumann. Neu verpflichtet wurden dafür u. a. Stefan Reuter, Olaf Thon und Roland Grahammer. So klappte es dann für Heynckes mit der Meisterschaft im zweiten Anlauf und Roland Wohlfarth wurde mit 17 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga. Im DFB-Pokal war man dagegen nicht so erfolgreich und schied bereits in der dritten Runde gegen den Karlsruher SC aus. Im UEFA-Pokal erreichte man immerhin das Halbfinale. Dort scheiterten die Münchner am späteren Pokalsieger SSC Neapel mit dem damaligen Weltstar Diego Armando Maradona. In besserer Erinnerung aus jener Europapokalsaison 1988/89 dürfte jedoch das Achtelfinalrückspiel bei Inter Mailand sein. Nach einem 0:2 im Hinspiel schafften die Bayern das „Wunder von Mailand“ und gewannen das Rückspiel mit 3:1. Ebenfalls legendär war der Auftritt von Trainer Christoph Daum zusammen mit Bayern-Trainer Heynckes im ZDF-Sportstudio. Dabei kam es zum Eklat, als Daum meinte, dass eine Wetterkarte interessanter sei als ein Gespräch mit Heynckes und sich hinterher noch an seine Stirn tippte. Die Person Daum sollte den FC Bayern noch lange begleiten.

1989 bis 1999 – Lange Suche nach dem richtigen Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauerschnitt
1989/90 1 64:28 49-19 36.235
1990/91 2 74:41 45-23 35.833
1991/92 10 59:61 36-40 32.526
1992/93 2 74:45 47-21 46.059
1993/94 1 68:37 44-24 48.176
1994/95 6 55:41 43-25 54.176
1995/96 2 66:46 62 59.353
1996/97 1 68:34 71 58.059
1997/98 2 69:37 66 54.412
1998/99 1 76:28 78 53.765
Grün unterlegt: Gewinn der deutschen Meisterschaft

Die Saison 1989/90 verlief ähnlich wie die vorherige Saison. Der Meistertitel wurde erfolgreich verteidigt, Aus in der dritten Runde des DFB-Pokals beim VfB Stuttgart und im Europapokal der Landesmeister wurde das Halbfinale erreicht, wo man gegen den AC Mailand ausschied. Und dies obwohl vor der Saison sieben neue Spieler hinzukamen. Das „Tor des Jahrzehnts“ gelang Klaus Augenthaler als er im Pokalspiel bei Eintracht Frankfurt aus 48,90 Metern das entscheidende 1:0 erzielte. Mit Augenthaler, Kohler, Pflügler, Reuter, Thon und Aumann fuhren gleich sechs Bayernspieler zur WM 1990 und kamen als Weltmeister zurück.

Die 90er Jahre begannen für die Bayern wie die 80er Jahre endeten. Mit dem Halbfinale im Pokal der Landesmeister erreichte der Verein zum dritten Mal in Folge die Runde der letzten Vier in einem Europapokalwettbewerb. Dies gelang zuletzt fast zehn Jahre zuvor, von 1980 bis 1982. Nach dem SSC Neapel und dem AC Mailand in den Jahren zuvor war diesmal Roter Stern Belgrad Endstation. Dabei schied die Mannschaft äußerst knapp und unglücklich aus. Bis zur 90. Minute des Rückspiels führte man mit 2:1 und wäre somit in der Verlängerung gewesen. Doch einen Flatterball von Klaus Augenthaler auf das eigene Tor vermochte Raimond Aumann nicht festzuhalten und mit einem 2:2 zog Roter Stern ins Finale ein. Im DFB-Pokal setzte es ein peinliches 0:1 in der ersten Runde bei den Amateuren vom FV 09 Weinheim, in der Liga wurde man Vizemeister hinter dem 1. FC Kaiserslautern.

Zur neuen Saison wechselten Kohler und Reuter zu Juventus Turin. Allein für Kohler erhielten die Bayern rund 15 Millionen Mark an Ablöse,[6] doch die Ablöse konnte den Verlust von Kohler nicht wettmachen. Thomas Berthold wurde vom AS Rom verpflichtet, konnte ihn aber nicht ersetzen. Klaus Augenthaler hatte zudem seine Karriere beendet, in welcher er 404 Bundesligaspiele für den FC Bayern absolvierte und sieben Mal Meister und drei Mal Pokalsieger wurde.[7] Raimond Aumann und Brian Laudrup erlitten beide einen Kreuzbandriss. Die Mannschaft bestand nur noch aus einem Gerippe. Für Aumann und den ebenfalls ausgefallenen Ersatztorwart Sven Scheuer wurde kurzfristig Toni Schumacher verpflichtet, der in acht Bundesligaspielen vor der Winterpause 91/92 für die etatmäßige Nummer 1 das Bayerntor hütete.

Nach dem Zweitrundenaus im Pokal gegen den FC Homburg und einer 1:4-Heimniederlage gegen die Stuttgarter Kickers war der Druck vieler Fans und der Öffentlichkeit so groß, dass der Verein Jupp Heynckes am 8. Oktober 1991 entließ. Laut Raimond Aumann hatten die Spieler Tränen in den Augen, als sich Heynckes von ihnen verabschiedete.[8] Uli Hoeneß, der mit Jupp Heynckes befreundet ist und die Entscheidung der Entlassung mitgetragen hatte, sagte 2003, dass es seine größte Fehlentscheidung gewesen sei.[9]

Betrachtet man die vier Jahre unter Heynckes mit zwei Vizemeisterschaften, zwei Meisterschaften und dem dreimaligen Erreichen des Halbfinals im Europapokal, kann man sicher von einer erfolgreichen Trainerära sprechen. Der öffentliche Druck, der letzten Endes zur Entlassung Jupp Heynckes' führte, deutete bereits damals auf die gestiegenen Ansprüche des Vereins, der Fans und der Medien in München hin. Eine Dekade später sollten Trainer trotz zweier Doubles entlassen werden.

Nachfolger von Heynckes wurde Søren Lerby, der von 1983 bis 1986 89 Spiele für den FC Bayern absolviert hatte. Doch auch Lerby vermochte das Ruder nicht herumzureißen und so setzte es im Europapokal sogar eine der deftigsten Niederlagen in der Vereinsgeschichte. In der 2. Runde des UEFA-Pokals wurden die Bayern von B 1903 Kopenhagen mit 2:6 deklassiert. Am Ende belegten die Bayern nur Platz zehn in der Bundesliga und qualifizierten sich das erste Mal seit 1979 nicht für einen internationalen Wettbewerb. Im März 1992 wurde Erich Ribbeck als neuer Trainer und Nachfolger von Lerby verpflichtet. Zudem investierte der Verein im Sommer insgesamt 23,5 Millionen Mark in neue Spieler, für damalige Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Allerdings verließen Stefan Effenberg und Brian Laudrup den Verein für 17 Millionen gemeinsam zum AC Florenz. Lothar Matthäus kehrte im Gegenzug nach vier Jahren in Italien an die Isar zurück. Dazu kamen Spieler wie Thomas Helmer, Mehmet Scholl und Jorginho. 32 Spieltage blieb der FC Bayern auf Platz eins der Tabelle und wurde am Ende doch nur Zweiter hinter Werder Bremen. Auch wenn die Investitionen zu Beginn der Saison nicht zur Meisterschaft reichten, wurde dennoch die Schmach des 10. Platzes aus der Vorsaison getilgt.

1994 holten die Münchner endlich den 13. Meistertitel, allerdings nicht mit Trainer Ribbeck. Der war zur Winterpause entlassen worden und Franz Beckenbauer übernahm – als amtierender Vizepräsident des Vereins – zum ersten Mal den Trainerposten bei seinen Bayern. Zwei Jahre später sollte dies noch überboten werden.

Zur neuen Spielzeit wurde Giovanni Trapattoni als Trainer verpflichtet, der jedoch nur ein Jahr an der Isar blieb. Die Sprachprobleme waren zu groß. Verpflichtet wurde hingegen zur neuen Saison ein neuer Torhüter, Oliver Kahn, der später zu einer Ikone in München werden sollte. Im Herbst 1994 löste Franz Beckenbauer den seit 1985 amtierenden Fritz Scherer als Präsidenten des Gesamtvereins ab. In der Meisterschaft wurde der FC Bayern nur Sechster, doch konnte unter dem „Mister“ Trapattoni immerhin das Halbfinale des zwischenzeitlich in UEFA Champions League umbenannten Landesmeisterpokals erreicht werden, wo man gegen den späteren Gewinner Ajax Amsterdam allerdings chancenlos war. Wie schon 1990 leistete man sich im DFB-Pokal einen blamablen Ausrutscher in Runde eins. Diesmal hieß der Gegner Vestenbergsgreuth, gegen den man in Nürnberg mit 0:1 unterlag. Durch den Pokalsieg von Borussia Mönchengladbach gelangte der FC Bayern trotz des sechsten Tabellenplatzes doch noch ins internationale Geschäft und konnte in der Folgesaison am UEFA-Pokal teilnehmen. Franz Beckenbauer bezeichnete darauf hin den Wettbewerb als „Cup der Verlierer“.

Mit Otto Rehhagel kam in der Folgesaison ein renommierter Trainer an die Isar, der zuvor 14 Jahre lang den SV Werder Bremen trainiert hatte. Doch trotz Platz zwei in der Liga und des Einzugs ins Endspiel des UEFA-Pokals musste Rehhagel am 27. April 1996 seinen Posten räumen. Franz Beckenbauer nahm erneut Platz auf der Bank, doch es blieb in der Bundesliga beim zweiten Platz hinter Borussia Dortmund. Er gewann jedoch die beiden UEFA-Pokal-Endspiele gegen Girondins Bordeaux. Beckenbauer hatte damit den Europapokal der Pokalsieger, den Pokal der Landesmeister, den Weltpokal, die Europa- und die Weltmeisterschaft als Spieler und die WM und den UEFA-Pokal als Trainer gewonnen. Einzig den europäischen Supercup gewann er nie. Jürgen Klinsmann, der vor der Saison von den Tottenham Hotspurs nach München gewechselt war, stellte in dieser UEFA-Pokal-Saison mit 15 Turniertreffern einen neuen Rekord auf.[10]

Der UEFA-Pokal

Spieldaten des Endspiels um den UEFA-Pokal 1996

Zur neuen Saison kehrte Giovanni Trapattoni an die Isar zurück und wurde mit dem FC Bayern Deutscher Meister der Saison 96/97. Es war der erste Titel für den Mister außerhalb Italiens. 1998 holte er mit den Bayern den DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg. Der DFB-Pokalsieg 1998 war zugleich der erste Pokalsieg des Vereins seit nunmehr zwölf Jahren. Nach diesem Erfolg verließ der Italiener die Münchner zum zweiten Mal. Unvergessen blieb dabei seine bekannte Wutrede nach einem 0:1 gegen Schalke am 10. März 1998 in einer Pressekonferenz.

Spieldaten des DFB-Pokal Endspiels 1998

1998 kam der Meistermacher der Dortmunder Borussia, Ottmar Hitzfeld, als Trapattoni-Nachfolger nach München. Mit Hitzfeld kehrte auch Stefan Effenberg an die Isar zurück, der bereits von 1990 bis 1992 für den FC Bayern gespielt hatte. Er wurde in den nächsten Jahren zu Hitzfelds verlängertem Arm in der Mannschaft. Unter dem neuen Trainer wurde man auf Anhieb Meister. Dabei hatte man am Ende 15 Punkte Vorsprung auf den Vizemeister Bayer Leverkusen und das Triple schien möglich.

Die Meisterschaft bereits gesichert, stand man am 26. Mai 1999 im Champions-League-Finale in Barcelona der Mannschaft von Manchester United gegenüber, gegen die man in der Gruppenphase zweimal Unentschieden gespielt hatte. Bereits in der 6. Minute gingen die Bayern durch ein Tor von Mario Basler mit 1:0 in Führung. Der FC Bayern war auch im weiteren Verlauf des Spiels überlegen und hätte sowohl durch Mehmet Scholl als auch Carsten Jancker die Führung weiter ausbauen können. Beide trafen jedoch nur den Torpfosten beziehungsweise die Latte. In der 80. Minute ließ sich Lothar Matthäus, bis dahin einer der besten Spieler auf dem Platz, auf eigenen Wunsch auswechseln. Die Mannschaft hielt bis zur Nachspielzeit das 1:0, jedoch gelang es Manchester durch Tore von Sheringham und Solskjær das Spiel innerhalb von zwei Minuten noch in der Nachspielzeit zu drehen. Dieses Champions-League-Finale ging als eines der denkwürdigsten in die Geschichte ein und noch heute wird über die Auswechslung von Matthäus kontrovers diskutiert.

Zweieinhalb Wochen später war Matthäus erneut die tragische Figur, als es im DFB-Pokal-Endspiel gegen Werder Bremen nach Verlängerung 1:1 stand und das Elfmeterschießen entscheiden musste. Den letzten Elfmeter schoss Matthäus, Werder-Torwart Rost hielt und somit ging dieses Elfmeterschießen mit 4:5 verloren. Es war das einzige Mal, dass der FC Bayern gleich zwei Endspiele in einer Saison verlor.

Spieldaten des DFB-Pokal-Endspiels 1999 und Spieldaten des Champions-League-Endspiels 1999

2000 bis 2009 – Nationale Dominanz im neuen Jahrzehnt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauerschnitt
1999/00 1 73:28 73 52.588
2000/01 1 62:37 63 48.471
2001/02 3 65:25 68 52.765
2002/03 1 70:25 75 51.588
2003/04 2 70:39 68 55.471
2004/05 1 75:33 77 53.294
2005/06 1 67:32 75 67.641
2006/07 4 55:40 60 68.647
2007/08 1 68:21 76 69.000
2008/09 2 71:42 67 69.000
Grün unterlegt: Gewinn der deutschen Meisterschaft

Wie fast jedes Jahr gab es auch zur Saison 1999/00 Neuzugänge und Veränderungen beim FC Bayern. So kamen der 18-jährige Roque Santa Cruz, Patrik Andersson und Paulo Sérgio neu zum Verein, Thomas Helmer, Ali Daei und später Mario Basler verließen ihn. Die Saison verlief durchaus erfolgreich. Bayern wurde zum 16. Mal Meister, gewann zum 10. Mal den DFB-Pokal (in einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels wurde Werder Bremen mit 3:0 besiegt) und erreichte das Halbfinale der Champions League, wo man gegen Real Madrid ausschied, gegen die man in der Gruppenphase noch zweimal gewinnen konnte. Zudem feierte der Verein im Frühjahr 2000 sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Zu diesem Anlass wurde ein Einladungsturnier mit Real Madrid, Manchester United und Galatasaray Istanbul ausgetragen, das der FC Bayern gewinnen konnte.

Die Entscheidung in der Meisterschaft fiel erst am letzten Spieltag. Seit dem 30. Spieltag der Saison hatte Bayer 04 Leverkusen die Tabelle der Bundesliga angeführt. Nach dem 33. Spieltag betrug der Vorsprung drei Punkte. Ein Unentschieden bei der SpVgg Unterhaching hätte der Elf um Trainer Christoph Daum für den ersten Titelgewinn selbst bei einem Sieg der Bayern gegen Werder Bremen gereicht. Doch es kam anders. Bayern erledigte seine Aufgabe zu Hause und gewann mit 3:1. Gleichzeitig gelang es Leverkusen nicht, den einen Punkt unter Dach und Fach zu bringen. Leverkusen verlor mit 0:2 gegen den Aufsteiger aus dem Vorort Münchens – Michael Ballack schoss dabei ein Eigentor zum 0:1 – und die Meisterschaft ging an den FC Bayern.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2000

In der Folgesaison gelang es dem FC Bayern, den Titel in der Bundesliga zu verteidigen; im DFB-Pokal scheiterte man bereits in der zweiten Runde im Elfmeterschießen am 1. FC Magdeburg. Dafür gelang es 25 Jahre nach dem letzten Sieg im Europapokal der Landesmeister und zwei Jahre nach dem dramatischen Endspiel in Barcelona, diesen Pokal zum 4. Mal zu gewinnen.

Als Initialzündung für diesen Erfolg gilt das vorletzte Spiel der zweiten Gruppenphase bei Olympique Lyon. Der FC Bayern hatte nach einer schwachen Leistung mit 0:3 verloren, was Präsident Franz Beckenbauer beim Mitternachtsbankett zu einer berühmt gewordenen Wutrede („Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft“) veranlasste. Die Rede zeigte Wirkung, die folgenden fünf Champions-League-Spiele (gegen Arsenal London, Manchester United und Real Madrid) wurden allesamt gewonnen und so stand man schließlich im Finale der Champions League, das man im Mailänder San Siro mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen den FC Valencia gewann. Der Held der Partie war wieder einmal Torhüter Oliver Kahn, der drei Elfmeter parierte. Kahn hatte zuvor im Laufe der Saison schon häufig geglänzt, besonders im Halbfinalhinspiel gegen Real Madrid im Santiago Bernabéu.

Einige Tage zuvor war es in der Bundesliga zum Duell um die Meisterschaft gekommen. Bis zum 33. Spieltag war der FC Schalke 04 Tabellenführer. Dann verloren die Knappen ihr Spiel beim VfB Stuttgart durch ein Tor in der 90. Minute mit 0:1. Nur wenige Sekunden später erzielte Alexander Zickler den 2:1-Siegtreffer für den FC Bayern gegen den 1. FC Kaiserslautern. Schalke musste am 34. Spieltag gegen Unterhaching unbedingt gewinnen und auf eine Niederlage der Münchner im Hamburg hoffen, um doch noch Meister zu werden. Der FC Schalke gewann sein Spiel mit 5:3. Zeitgleich blieb die Partie in Hamburg lange torlos, doch in der 90. Minute ging der HSV durch einen Kopfball von Sergej Barbarez mit 1:0 in Führung.

Nach Gelsenkirchen, wo Schalkes Spiel bereits abgepfiffen war, drang die Nachricht, dass das Spiel in Hamburg aus sei und Bayern verloren habe, jedoch wurden im Parkstadion plötzlich Live-Bilder aus Hamburg auf der Anzeigetafel gezeigt. Dort war zu sehen wie es für die von Oliver Kahn nach vorne gepeitschten Bayern in der 4. Minute der Nachspielzeit einen indirekten Freistoß im HSV-Strafraum gab, da der Torwart des HSV, Mathias Schober, einen Rückpass mit den Händen aufgenommen hatte. Stefan Effenberg nahm sich des Freistoßes an, legte den Ball auf Patrik Andersson vor und dieser schoss den Ball durch die Mauer ins Tor zum 1:1-Endstand. Somit wurde Bayern in der wohl dramatischsten Entscheidung der Bundesligageschichte erneut Meister; Torschütze Andersson verließ Bayern nach Ende der Saison zum FC Barcelona.

Spieldaten des Endspiels um die Champions League 2001

Die Saison 2001/02 verlief zunächst weniger erfolgreich. Schon die ersten Entscheidungen konnte der FC Bayern nicht für sich entscheiden. Man verlor im Ligapokal und im europäischen Supercup in Monaco mit 2:3 gegen den FC Liverpool. Am 27. November 2001 wurde in Tokio mit einem 1:0 nach Verlängerung gegen die Boca Juniors zum zweiten Mal nach 1976 der Weltpokal gewonnen. Schütze des goldenen Tores war Sammy Kuffour. Dies sollte jedoch der einzige Titel der Saison bleiben. In der Bundesliga erreichte man hinter Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen nur Platz drei, in der Champions League war im Viertelfinale gegen Real Madrid und im DFB-Pokal im Halbfinale bei Schalke 04 Schluss. Stefan Effenberg verließ den FC Bayern nach der Saison. Für ihn kam Michael Ballack, der in der abgelaufenen Saison mit Leverkusen jeweils den zweiten Platz in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League erreichte. Zudem wechselte dessen Mannschaftskollege Zé Roberto zu den Bayern. Ein weiterer Neuzugang war Sebastian Deisler, der allerdings nach einer Verletzung gleich zu Beginn für lange Zeit ausfiel.

Spieldaten des UEFA Super Cups 2001 und Spieldaten des Weltpokals 2001

Die Logos des FC Bayern von 1900 bis 2002 als Animation

In der Champions-League-Saison 2002/03 gab es für die Bayern nichts zu gewinnen. Aus sechs Spielen konnte man nur zwei Punkte durch die beiden Unentschieden gegen den RC Lens erringen. Gegen den AC Mailand und Deportivo La Coruña setzte es je zwei Niederlagen. Besonders ein Spieler erwies sich dabei für Deportivo als sicherer Schütze und bezwang Oliver Kahn in zwei Spielen vier Mal: Roy Makaay. Im Sommer 2003 wechselte dieser dann für die damalige Rekordsumme von 18,7 Millionen Euro zum FC Bayern München.

Die Saison verlief national jedoch erfolgreich und in der Bundesliga erreichte Bayern am Ende einen Vorsprung von 16 Punkten auf den zweitplatzierten VfB Stuttgart. Zudem gelang erneut der Sieg im DFB-Pokal. Mit 3:1 besiegte man im Finale den 1. FC Kaiserslautern und erreichte so erneut das Double. In der Saison gab Bastian Schweinsteiger seinen Einstand bei den Profis des FC Bayern beim Champions-League-Heimspiel gegen den RC Lens.

Im Frühjahr 2003 kam mit der Kirch-Affäre der wohl größte Skandal der Vereinsgeschichte ans Licht.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2003

Vor der Saison 2003/04 wechselte Martín Demichelis von River Plate Buenos Aires zum FC Bayern. In dieser Saison waren die Münchner gegen den blendend aufspielenden späteren Meister Werder Bremen mit einem starken Ailton jedoch nicht in der Lage, den Titel zu verteidigen. So blieb am Ende als Zweiter immer noch die direkte Qualifikation zur Champions League im darauffolgenden Jahr. 2003/04 reichte es dort nur zum Achtelfinale, in dem man wie zwei Jahre zuvor gegen Real Madrid ausschied. Im DFB-Pokal war im Viertelfinale bei Alemannia Aachen Endstation. Zum Ende der Saison löste der FC Bayern den Vertrag mit Trainer Hitzfeld, der noch bis Mitte 2005 datiert war, vorzeitig auf. Für ihn kam in der Folgesaison Felix Magath vom VfB Stuttgart. Mit ihm kam der an die Schwaben ausgeliehene Philipp Lahm zurück an die Säbener Straße. Zudem gelang es den Bayern Lúcio von Bayer Leverkusen für die neue Saison zu verpflichten.

Der neue Trainer hatte auf Anhieb Erfolg mit den Bayern. So gelang es 2004/05 erneut, das Double zu holen. In der Bundesliga zog man zum Ende der zweiten Saisonhälfte einsam seine Kreise und hatte zum Schluss 77 Punkte auf dem Konto und 14 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, den FC Schalke 04, der die Bayern in der Bundesligasaison zweimal schlagen konnte. Dabei hatte Schalke nach dem 25. Spieltag und dem 1:0-Heimsieg noch einen Drei-Punkte-Vorsprung vor den Münchnern, konnte diesen jedoch nicht behaupten und verlor in der Folgezeit 17 Punkte in neun Spielen auf die Bayern. Beide Mannschaften standen sich auch im Finale des DFB-Pokals gegenüber, das die Münchner etwas glücklich aber verdient mit 2:1 für sich entscheiden konnten. In der Champions League mussten die Bayern im Viertelfinale gegen den FC Chelsea die Segel streichen. Zum Ende der Saison bestritt man das letzte Bundesligaspiel im Olympiastadion. Es wurde mit 6:3 gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen und so endete die Ära in diesem Stadion mit der deutschen Meisterschaft, wie sie schon 1971/72 begonnen hatte.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2005

Mit der neuen Saison zogen die Bayern in die neu gebaute Allianz Arena um. Und diese wurde so erfolgreich fortgesetzt, wie die Vorsaison endete. In seiner zweiten Saison beim FC Bayern schaffte Magath dabei ein Novum. Unter ihm gelang es dem FC Bayern, als erste deutsche Mannschaft im Fußball der Männer das Double zu verteidigen. Dabei setzte man sich in der Bundesliga am Ende vor Werder Bremen und dem HSV durch. Im Endspiel um den DFB-Pokal bezwang man Eintracht Frankfurt mit 1:0 durch ein Tor von Claudio Pizarro. In der Champions League war im Achtelfinale Schluss. Dabei war man nach einem 1:1 im Hinspiel gegen den AC Mailand im Rückspiel in Italien chancenlos und verlor mit 1:4. Ende der Saison lief der Vertrag von Michael Ballack aus. Bayern machte ihm ein Angebot über 36 Millionen Euro für einen neuen vier Jahre laufenden Vertrag, doch nach langer Überlegung lehnte der Nationalspieler ab und wechselte ablösefrei zum FC Chelsea. Nach der Saison beendete Bixente Lizarazu seine Karriere beim FC Bayern.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2006

Für die Saison 2006/07 wurde kein neuer Spielmacher geholt. Allerdings konnten Lukas Podolski und Mark van Bommel verpflichtet werden. Die dritte Saison beim FC Bayern verlief für Magath dann weniger erfolgreich. Wie drei Jahre zuvor scheiterte man dieses Mal schon im Pokal-Achtelfinale an Alemannia Aachen. Einer der Torschützen für Aachen war Jan Schlaudraff, der im folgenden Sommer zu den Bayern wechseln sollte. Zudem drohte man in der Bundesliga nur auf Platz vier liegend, die Qualifikation zur Champions League zu verpassen. Deshalb reagierte man beim FC Bayern und holte einen alten Bekannten als Trainer zurück.

Am 31. Januar 2007 wurde Felix Magath nach zwei Double-Gewinnen in Folge durch seinen Vorgänger Ottmar Hitzfeld ersetzt. Doch auch er konnte die Qualifikation zur Champions League nicht erreichen und man blieb auf dem vierten Platz, der schlechtesten Platzierung der Bayern der letzten 12 Jahre. In der Champions League selbst war erneut gegen den AC Mailand Endstation, diesmal im Viertelfinale. Man hatte sich zwar mit einem 2:2 in Mailand eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im eigenen Stadion erarbeitet, konnte dort allerdings nicht gegenhalten und verlor mit 0:2. Durch dieses Ausscheiden und Platz vier in der Liga war man für die nächste Saison erstmals seit der Saison 1996/97 nicht für die Champions League qualifiziert und musste mit dem UEFA-Pokal vorliebnehmen. Nach dieser Saison beendete Mehmet Scholl seine lange Karriere beim FC Bayern. Zuvor hatte schon Sebastian Deisler im Januar aufgrund seiner vielen Verletzungen sein Karriereende bekanntgegeben.

Um eine Saison wie die des Vorjahres nicht erneut zu erleben, investierten die Bayern in der Vorbereitung zur neuen Saison eine Rekordsumme von rund 70 Millionen Euro. Dabei wurden alleine 25 Millionen Euro für Franck Ribéry von Olympique Marseille und 12,5 Millionen Euro für Luca Toni vom AC Florenz ausgegeben. Als dann neben der schon bekannten Verpflichtung von Jan Schlaudraff mit Miroslav Klose auch noch ein dritter neuer Stürmer eingekauft wurde, erbat Roy Makaay seine Freigabe und wechselte zu Feyenoord Rotterdam. Zudem wechselte Hasan Salihamidžić zu Juventus Turin. Vereinseigengewächs Owen Hargreaves, der schon lange Ambitionen für die Premier League geäußert hatte, wechselte für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zu Manchester United. Neben den oben genannten Spielern wechselte auch Hamit Altıntop von Schalke 04 zu den Bayern.

Die hohen Investitionen lohnten sich und Bayern gelang in dieser Saison der fünfte Doublegewinn in einem Jahrzehnt und der siebte Doublegewinn überhaupt. Dabei wurde den Zuschauern auch spielerisch ein erfrischender Fußball geboten, bei dem vor allem Ribéry seine ausgezeichnete Technik unter Beweis stellte. Die Saison selbst verlief recht einseitig. Mit einem Start-Ziel-Sieg erreichte der FC Bayern am Ende einen Vorsprung von zehn Punkten auf Werder Bremen. Im DFB-Pokalfinale wurde Borussia Dortmund mit 2:1 nach Verlängerung besiegt. Im UEFA-Pokal schaffte man es bis ins Halbfinale und musste sich dort dem späteren Gewinner Zenit Sankt Petersburg nach einem 1:1 im Hinspiel in München mit 0:4 in St. Petersburg geschlagen geben.

Neben der herben Halbfinalpleite blieb dabei besonders das Viertelfinalrückspiel in Getafe in Erinnerung. Nach einem 1:1 im Hinspiel in München musste man beim FC Getafe antreten. Nachdem es lange 1:0 für die Gastgeber stand, konnte Ribéry den Rückstand in der 89. Minute ausgleichen. Dadurch kam es zur Verlängerung. Dort stand es schnell 3:1 für Getafe. Erst in der 115. Minute kamen die Bayern durch Luca Toni zum Anschlusstreffer und in der letzten Minute der Verlängerung schaffte es wiederum Toni den Ausgleich zu erzielen. Somit war man aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore im Halbfinale.

In der Winterpause der Saison kündigte Ottmar Hitzfeld bereits an, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei Bayern nicht zu verlängern. Um ihn zu ersetzen, wurde für die neue Saison der ehemalige Spieler Jürgen Klinsmann als neuer Trainer verpflichtet.

Mit dem Rekord von acht gewonnenen Meisterschaften und sechs gewonnenen DFB-Pokalen verließ Oliver Kahn den FC Bayern. Kahn gelang es in seiner letzten Saison, den Rekord von Oliver Reck (22 Gegentore in 34 Spielen aus der Saison 1987/88) mit 21 Gegentoren in 34 Spielen zu unterbieten. Nach der Saison wurde er zum Ehrenspielführer des FC Bayern München ernannt.

Spieldaten des Endspiels um den DFB-Pokal 2008

Zu Beginn der Saison 2008/09 stand Michael Rensing als die neue Nummer 1 im Tor der Bayern, verlor seinen Platz jedoch im April 2009 an Hans-Jörg Butt. Zudem wechselten Tim Borowski und der italienische Weltmeister Massimo Oddo zum Rekordmeister. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Bundesliga gelang es, sich bis zur Winterpause an den Spitzenreiter, den Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim, heranzuarbeiten und punktgleich mit der TSG überwinterte man auf Platz zwei. Nachdem man die Leistungen in der zweiten Hälfte der Saison nicht stabilisieren konnte, musste Jürgen Klinsmann fünf Spieltage vor Schluss seinen Platz räumen und wurde durch Jupp Heynckes als Cheftrainer und dessen Co-Trainer Hermann Gerland ersetzt.[11] Unter dem neuen Team konnte sich die Mannschaft mit vier Siegen und einem Unentschieden hinter dem neuen Meister VfL Wolfsburg den zweiten Platz und somit die direkte Qualifikation für die Champions League der Folgesaison sichern. Im DFB-Pokal war man zuvor schon im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen ausgeschieden. In der Champions League konnte man sich im Achtelfinal-Hinspiel bei Sporting Lissabon mit 5:0 durchsetzen und zog nach einem 7:1 im Rückspiel in das Viertelfinale ein; das Gesamtergebnis von 12:1 gegen Sporting bedeutete Champions-League-Rekord. Im Viertelfinale erlebte man jedoch vier Tage nach einem 1:5 in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg das von vielen Fans[12] und Medien befürchtete Hinspiel-Debakel beim FC Barcelona: Nach einer 4:0-Pausenführung im Camp Nou schalteten die zuvor schon kaum geforderten Katalanen noch etwas zurück, führten eine ersatzgeschwächte (ohne Lahm, Lucio, van Buyten und Klose) und katastrophal spielende Bayernmannschaft aber weiter vor, ohne ihre großen Chancen in weitere Tore umzumünzen. Nach einem 1:1 im von beiden Mannschaften, besonders aber von Barcelona nicht mit letztem Einsatz geführtem Rückspiel war die Europapokalsaison für den FC Bayern beendet.

Kurz nach der Winterpause gab Willy Sagnol auf Grund andauernder Beschwerden im Knie sein Karriereende bekannt. Bis März 2009 hatte der von Los Angeles Galaxy ausgeliehene US-Amerikaner Landon Donovan ein etwas glückloses Gastspiel in München.

Den Verein verließen zum Saisonende Lukas Podolski zum 1. FC Köln, Zé Roberto zum HSV und Lúcio zu Inter Mailand.[13] Der vom AC Mailand ausgeliehene Massimo Oddo wurde nicht übernommen.

Seit 1. Juli 2009 ist Louis van Gaal neuer Trainer des FC Bayern[14], der in der Vorsaison mit dem AZ Alkmaar niederländischer Meister wurde.

Zugänge zur Saison 2009/10 sind Anatolij Tymoschtschuk von Zenit St. Petersburg, Alexander Baumjohann von Borussia Mönchengladbach, Ivica Olić vom Hamburger SV, Edson Braafheid von Twente Enschede.[15], Danijel Pranjić vom SC Heerenveen[16] und Mario Gómez vom VfB Stuttgart. Letzterer ist mit einer Ablösesumme von 30 Millionen Euro der teuerste Transfer der Bundesligageschichte.[17] Zudem kehrte Andreas Görlitz, der an den Karlsruher SC ausgeliehen war, zum FC Bayern zurück. Aus der zweiten Mannschaft wurden Thomas Müller und Holger Badstuber in den Profikader übernommen. Am 28. August 2009 wechselte der holländische Nationalspieler Arjen Robben von Real Madrid nach München [18]

Namen und Zahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: FC Bayern München/Namen und Zahlen

Die erste Mannschaft spielt seit 1965 in der 1. Fußball-Bundesliga. Der FC Bayern München ist der erfolgreichste deutsche Fußball-Club und deutscher Rekordmeister. Für 20 Meisterschaften seit 1963 darf er vier Meistersterne auf dem Trikot tragen. Der FC Bayern ist der erste Verein, dem es gelang, das Double zu verteidigen. Neben Ajax Amsterdam und Juventus Turin gelang es dem FC Bayern, alle Europapokale sowie den Weltpokal zu gewinnen. Neben Bayern München gelang es bisher nur Real Madrid und Ajax Amsterdam, den Europapokal der Landesmeister drei Mal in Folge zu gewinnen. Deswegen erlaubt es die UEFA unter anderem dem FC Bayern, ein Logo mit dem Champions-League-Pokal zu tragen, in dem zusätzlich die Anzahl aller gewonnenen Europapokale der Landesmeister (4) eingetragen ist. Unter den Vereinspokalen fehlt einzig der europäische Supercup, der bisher noch von keiner deutschen Mannschaft gewonnen wurde.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesligaplatzierungen des FC Bayern Münchens

Deutscher Meister
1932 1969 1972 1973 1974 1980 1981
1985 1986 1987 1989 1990 1994 1997
1999 2000 2001 2003 2005 2006 2008
2010 2013 2014 2015 2016 2017 2018
DFB-Pokal
1957 1966 1967 1969 1971 1982 1984
1986 1998 2000 2003 2005 2006 2008
2010 2013 2014 2016
Ligapokal
1997 1998 1999 2000 2004 2007  
DFB-Supercup
1983 1987 1990        


Internationale Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltpokal
    1976 2001
Europapokal der Landesmeister / UEFA Champions-League
1974 1975 1976 2001 2013
Europapokal der Pokalsieger
1967
UEFA-Pokal / UEFA Europa League
1996

Aktueller Kader zur Saison 2009/10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader Saison 2009/10
Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum beim FCB seit vorheriger Verein Bundesligaspiele Bundesligatore
Torhüter
1 Michael Rensing Deutscher 14.05.1984 2000 TuS Lingen 52 0
22 Hans Jörg Butt Deutscher 28.05.1974 2008 Benfica Lissabon 334 26
35 Thomas Kraft Deutscher 22.07.1988 2004 SG 06 Betzdorf 0 0
Abwehr
4 Edson Braafheid Niederländer 08.04.1983 2009 FC Twente Enschede 4 0
5 Daniel Van Buyten Belgier 07.02.1978 2006 Hamburger SV 134 14
6 Martín Demichelis Argentinier 20.12.1980 2003 CA River Plate 147 11
13 Andreas Görlitz Deutscher 31.01.1982 2004 Karlsruher SC 104 1
21 Philipp Lahm Deutscher 11.11.1983 1995 VfB Stuttgart 162 6
26 Diego Contento Deutscher 01.05.1990 1995 0 0
28 Holger Badstuber Deutscher 13.03.1989 2002 VfB Stuttgart 5 0
30 Christian Lell Deutscher 29.08.1984 1993 1. FC Köln 91 1
Mittelfeld
7 Franck Ribéry Franzose 07.04.1983 2007 Olympique Marseille 56 21
8 Hamit Altıntop Türke 08.12.1982 2007 FC Schalke 04 152 13
10 Arjen Robben Niederländer 23.01.1984 2009 Real Madrid 9 4
17 Mark van Bommel Kapitän der Mannschaft Niederländer 22.04.1977 2006 FC Barcelona 86 10
23 Danijel Pranjić Kroate 02.12.1981 2009 SC Heerenveen 4 0
31 Bastian Schweinsteiger Deutscher 01.08.1984 1998 TSV 1860 Rosenheim 189 21
44 Anatolij Tymoschtschuk Ukrainer 30.03.1979 2009 Zenit Sankt Petersburg 5 0
Sturm
11 Ivica Olić Kroate 14.09.1979 2009 Hamburger SV 85 30
18 Lars Schönhütl Deutscher 06.05.1994 2012 SW Andreasberg 0 0
25 Thomas Müller Deutscher 13.09.1989 2000 TSV Pähl 17 5
33 Mario Gómez Deutscher 10.07.1985 2009 VfB Stuttgart 126 66
Stand der Spielerstatistiken: 13. Januar 2010

Transfers in der Saison 2009/10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugang
Name alter Verein Zugang zum
Abwehr
Andreas Görlitz (war verliehen) Karlsruher SC Sommer 2009
Edson Braafheid FC Twente Enschede Sommer 2009
Holger Badstuber zweite Mannschaft Sommer 2009
Diego Contento zweite Mannschaft Winter 2009/2010
Mittelfeld
Alexander Baumjohann Borussia Mönchengladbach Sommer 2009
Danijel Pranjić SC Heerenveen Sommer 2009
Anatolij Tymoschtschuk Zenit Sankt Petersburg Sommer 2009
Arjen Robben Real Madrid Sommer 2009
Angriff
Ivica Olić Hamburger SV Sommer 2009
Mario Gómez VfB Stuttgart Sommer 2009
Thomas Müller zweite Mannschaft Sommer 2009
Abgang
Name neuer Verein Abgang zum
Abwehr
Massimo Oddo (war ausgeliehen) AC Mailand Sommer 2009
Mats Hummels (war bereits verliehen) Borussia Dortmund Sommer 2009
Lúcio Inter Mailand Sommer 2009
Breno (verliehen bis Saisonende 2009/10)[19] 1. FC Nürnberg Winter 2009/10
Mittelfeld
Zé Roberto Hamburger SV Sommer 2009
Tim Borowski Werder Bremen Sommer 2009
José Ernesto Sosa (verliehen) Estudiantes de La Plata Herbst 2009
Andreas Ottl (verliehen bis Saisonende 2009/10)[20] 1. FC Nürnberg Winter 2009/10
Alexander Baumjohann FC Schalke 04 Winter 2009/10
Angriff
Lukas Podolski 1. FC Köln Sommer 2009
Luca Toni (verliehen bis Saisonende 2009/10)[21] AS Rom Winter 2009/10

Trainer- und Betreuerstab in der Saison 2009/10[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name, Vorname Funktion
Trainerstab
Louis van Gaal Chef-Trainer
Hermann Gerland Co-Trainer
Andries Jonker Co-Trainer
Walter Junghans Torwarttrainer
Marcelo Martins Konditionstrainer
Thomas Wilhelmi Rehatrainer
Darcy Norman Rehatrainer
Philipp Laux Sportpsychologe
Jos van Dijk Trainingsphysiologe
Medizinische Abteilung
Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt Leiter
Lutz Hänsel Teamarzt
Peter Ueblacker Teamarzt
Fredi Binder Physiotherapeut, Heilpraktiker
Gerry Hoffmann Physiotherapeut
Stephan Weickert Physiotherapeut
Gianni Bianchi Physiotherapeut
Sportdirektor
Christian Nerlinger Sportdirektor
Spiel- und Spielerbeobachtung
Max Reckers Videoanalyst
Egon Coordes Gegneranalyst, Spielbeobachtung
Wolfgang Dremmler Abteilungsleiter Spielerbeobachtung
Paul Breitner Chefscout

Auswahl ehemaliger Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für sämtliche Spieler, die jemals für den FC Bayern in der Bundesliga aufgelaufen sind, siehe Liste der Spieler des FC Bayern München.

„Hall of Fame“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierbei handelt es sich um die offizielle „Hall of Fame“ des FC Bayern München.[22]

Franz Beckenbauer Deutscher (1964–1977, Libero)
„Der Kaiser“. Mit ihm als Spielführer wurde Bayern zu einer der erfolgreichsten Mannschaften Europas. 1974 führte er die deutsche Nationalmannschaft zum WM-Sieg im eigenen Lande. 1990 konnte er den Erfolg als Teamchef in Italien wiederholen. Er war maßgeblich daran beteiligt, die WM 2006 nach Deutschland zu holen.
Gerd Müller Deutscher (1964–1979, Sturm)
Über den Bomber meinte Franz Beckenbauer einst: „Ohne ihn wären wir vielleicht heute noch in dem alten Holzhäusl“. Er ist der Rekordtorschütze der Bundesliga und hält den Rekord in einer Saison mit 40 Toren. Auch in der Nationalmannschaft hält er den Rekord von 68 Treffern in 62 Spielen.
Sepp Maier Deutscher (1962–1979, Torwart)
Die „Katze von Anzing“ hält bis heute den Rekord in ununterbrochenen Spielen für den FC Bayern in der Fußball-Bundesliga. 422 Mal stand er in Folge zwischen den Pfosten des Rekordmeisters. Bei der WM 1974 stand er im Tor der Deutschen Nationalmannschaft und hielt im Finale der WM 1974 nach der frühen Führung der Holländer den Kasten für den Rest des Spieles sauber.
Uli Hoeneß Deutscher (1970–1978, Sturm)
Erfolgreich als Spieler, doch unersetzlich als Macher. In 30 Jahren als Manager des FC Bayern ist er maßgeblich am Erfolg der Mannschaft beteiligt. Als erster Manager eines Fußballvereins wurde Hoeneß 1999 zum Manager des Jahres gewählt.
Karl-Heinz Rummenigge Deutscher (1974–1984, Sturm)
Erfolge feierte er schon als Spieler mit den Bayern. Dann ging er nach Italien. Doch nach seiner aktiven Laufbahn kam er zurück und schaffte es gemeinsam mit Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß, die Bayern Anfang der 90er Jahre wieder auf die Erfolgsspur zu bringen.
Lothar Matthäus Deutscher (1984–1988, 1992–2000, Mittelfeld, Abwehr)
Von Gladbach kam er an die Isar und erlebte mit den Bayern einige erfolgreiche Jahre. Dann wechselte er nach Italien. Später kam er nach einem Kreuzbandriss zurück zu den Bayern. 1990 war er die Schlüsselfigur für den Sieg der deutschen Nationalelf bei der WM in Italien.
Stefan Effenberg Deutscher (1990–1992, 1998–2002, Mittelfeld)
Der Tiger spielte zwei Mal bei den Bayern. Bei seinem zweiten Engagement war er als Kopf der Mannschaft maßgeblich daran beteiligt, nach 25 Jahren endlich wieder die Champions League zu gewinnen.
Giovane Élber Brasilianer (1997–2003, Sturm)
Nach seiner Zeit beim VfB Stuttgart wurde Giovane Elber bei Bayern zum erfolgreichsten ausländischen Torschützen der Bundesliga-Geschichte. In 252 Spielen für Stuttgart und Bayern erzielte er 132 Tore.
Roland Wohlfarth Deutscher (1984–1993, Sturm)
In der internen Statistik der Bayern ist er hinter Gerd Müller und Karl-Heinz Rummenigge auf Platz drei der Torschützenliste. Dabei wurde er zwei Mal Torschützenkönig.
Klaus Augenthaler Deutscher (1976–1991, Libero)
404 Spiele absolvierte er für die Bayern. Dabei wurde er sieben Mal Deutscher Meister und drei Mal gewann er mit der Mannschaft den DFB-Pokal. Er wurde zudem 1990 mit der Nationalmannschaft Weltmeister. Unvergessen ist auch sein „Tor des Jahrzehnts“ gegen Uli Stein vom Mittelkreis aus.
Dieter Hoeneß Deutscher (1979–1987, Sturm)
Auf Grund seiner Tore im Europapokal erhielt er den Spitznamen „Mr. Europacup“, doch gewonnen hat er ihn nie. Berühmtheit war vor allem sein Auftritt im DFB-Pokal 1982 gegen den 1. FC Nürnberg, als er nach einem 0:2-Rückstand mit blutender Kopfwunde vom Feld musste. Doch er ließ sich nicht auswechseln, sondern spielte mit einem Verband am Kopf weiter. Das Spiel wurde zum Schluss mit 4:2 gewonnen. Hoeneß erzielte dabei mit dem Kopf einen Treffer.
Paul Breitner Deutscher (1970–1974, 1978–1983, Verteidigung, Mittelfeld)
Der große Regisseur der Bayern Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Mit den Münchnern wurde er fünf Mal Meister. Zudem wurde er 1974 Weltmeister im eigenen Lande und schoss im Endspiel gegen Holland den wichtigen Elfmeter zum 1:1.
„Katsche“ Schwarzenbeck Deutscher (1966–1981, Verteidigung)
Seine große Stunde hatte er im Endspiel um den Europapokal der Landesmeister 1974. Nachdem es in der Verlängerung kurz vor Schluss 1:0 für Atletico Madrid stand, zog er aus 25 Metern ab und erzielte den wichtigen 1:1-Ausgleichstreffer. Das Wiederholungsspiel gewann Bayern mit 4:0 und den Pokal damit zum ersten Mal.
Bixente Lizarazu Franzose (1997–2004, 2005–2006, Verteidigung)
Der kleine Franzose spielte zwei Mal für die Bayern. Dabei war er wichtiger Bestandteil beim Gewinn der Champions League 2001. Mit Frankreich wurde er Welt- und Europameister. Zudem sammelte er jede Menge Titel bei Bayern.
Mehmet Scholl Deutscher (1992–2007, Mittelfeld)
Als junger Spieler kam er vom KSC und blieb danach den Bayern treu. Seine Karriere war durch viele Verletzungen geprägt. Im beiden Finalspielen des UEFA-Pokals 1995/96 gegen Bordeaux traf er je ein Mal. Zusammen mit Oliver Kahn hält er mit acht Meisterschaften den Rekord für die meisten gewonnenen Meistertitel in der Bundesliga.

Die zweite Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Mannschaft (bis 2005: FC Bayern München Amateure, seitdem: FC Bayern München II) ist ebenfalls eine Profimannschaft und spielt seit der Saison 2008/09 in der 3. Liga. Betreut wird das Team derzeit von Mehmet Scholl als Trainer sowie Gerd Müller und Rainer Ulrich als Co-Trainern, nachdem der bisherige Trainer Hermann Gerland als Co-Trainer zu den Profis wechselte.

1983 und 1987 erreichten die Bayern-Amateure jeweils das Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft. Bei der Einführung der Regionalligen als dritthöchste Spielklasse 1994 war man direkt für die Regionalliga Süd qualifiziert und spielte in dieser Liga bis 2008, als durch einen achten Platz die Qualifikation für die neugegründete 3. Liga gelang, deren Premierensaison man 2008/09 als Fünfter beendete. In der Saison 2003/04 gewannen die Bayern-Amateure mit Spielern wie Zvjezdan Misimović, Piotr Trochowski und Paolo Guerrero die Meisterschaft in der Regionalliga Süd. Für den DFB-Pokal waren die Bayern-Amateure mehrmals qualifiziert, erreichten in der Saison 1993/94 das Achtelfinale sowie 1994/95 und 2004/05 sogar das Viertelfinale, wobei u. a. die Bundesligisten Werder Bremen, VfB Stuttgart, 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach besiegt wurden.

Immer wieder schafften Spieler der zweiten Mannschaft den Sprung in den Kader der Profimannschaft und wurden später Stammspieler, so u. a. Markus Babbel, Philipp Lahm, Owen Hargreaves oder Bastian Schweinsteiger.

Eine dritte Mannschaft gibt es bei Bayern München nicht.

Kader Saison 2009/10
Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum beim FCB seit letzter Verein BL (S/T) 2. BL (S/T) 3. Liga (S/T)
Torhüter
1 Thomas Kraft Deutscher 22. Juli 1988 2004 SG 06 Betzdorf 0/0 0/0 34/0
25 Maximilian Riedmüller Deutscher 4. Januar 1988 2008 SV Heimstetten 0/0 0/0 12/0
33 Ferdinand Oswald Deutscher 5. Oktober 1990 2004 TSV Hohenpeißenberg 0/0 0/0 0/0
Abwehr
3 Oliver Stierle Deutscher 13. Juni 1983 2008 Stuttgarter Kickers 0/0 0/0 17/0
5 Christian Saba Ghanaer 29. Dezember 1978 2000 Arminia Bielefeld 1/0 0/0 48/0
13 Tom Schütz Kapitän der Mannschaft Deutscher 20. Januar 1988 2005 1. FC Haßfurt 0/0 0/0 46/0
15 Björn Kopplin Deutscher 7. Januar 1989 2005 1. FC Union Berlin 0/0 0/0 30/0
24 Stefan Schürf Deutscher 8. März 1989 2001 TSV Forstenried 0/0 0/0 22/0
30 Diego Contento Deutscher 1. Mai 1990 1995 0/0 0/0 21/2
31 Mario Erb Deutscher 16. Juni 1990 1996 ESV München Ost 0/0 0/0 12/0
Mittelfeld
8 Stefan Rieß Deutscher 9. Dezember 1988 2003 FC Augsburg 0/0 0/0 29/2
11 Manuel Duhnke Deutscher 10. August 1987 2008 TSV 1860 München 0/0 1/0 26/2
12 Danny Schwarz Deutscher 11. Mai 1975 2009 TSV 1860 München 122/7 185/20 11/0
14 Maximilian Haas Deutscher 7. Dezember 1985 2007 SE Freising 0/0 0/0 22/3
17 Christoph Knasmüllner Österreich 30. April 1992 2008 FK Austria Wien 0/0 0/0 0/0
32 Taygun Kuru Deutscher 8. Januar 1990 2007 1. FC Nürnberg 0/0 0/0 6/0
35 David Alaba Österreicher 24. Juni 1992 2008 FK Austria Wien 0/0 0/0 9/1
37 Mehmet Ekici Deutscher 25. März 1990 1997 SpVgg Unterhaching 0/0 0/0 43/9
Sturm
7 Saër Sène Franzose 4. November 1986 2009 SG Sonnenhof Großaspach 0/0 0/0 14/2
9 Nazif Hajdarović Bosnier 22. September 1984 2009 1. FC Saarbrücken 0/0 2/1 4/1
10 Deniz Yılmaz Türke 26. Februar 1988 2005 SSV Ulm 1846 0/0 0/0 39/9
16 Dominik Rohracker Deutscher 9. Januar 1989 2001 SV Gendorf Burgkirchen 0/0 0/0 12/0
23 Daniel Sikorski Österreicher 2. November 1987 2005 SKN St. Pölten 0/0 0/0 48/15
Stand der Spielerstatistiken: 1. November 2009

Im Laufe der Saison kamen zudem folgende Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft in der 3. Liga zum Einsatz:

Nr. Spieler Nat. Geburtsdatum beim FCB seit letzter Verein BL (S/T) 2. BL (S/T) 3. Liga (S/T)
Abwehr
27 Andreas Görlitz Deutscher 31. Januar 1982 2004 Karlsruher SC 104/1 0/0 2/0
28 Christian Lell Deutscher 29. August 1984 1993 1. FC Köln 91/1 16/1 1/0
Mittelfeld
26 Alexander Baumjohann Deutscher 23. Januar 1987 2009 Borussia Mönchengladbach 34/3 1/0 3/0
Sturm
44 Luca Toni Italiener 26. Mai 1977 2007 AC Florenz 56/38 0/0 2/0
Stand der Spielerstatistiken: 1. November 2009

Mannschaft der Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: FC Bayern München (Frauenfußball)

Die Fußballmannschaft der Frauen besteht seit 1970. 1976 erreichten die Frauen die Deutsche Meisterschaft. Nach mehreren Jahren in der Bayernliga ist man seit der Saison 2000/01 erstklassig.

Stadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grünwalder Stadion 2008

In den Anfangsjahren des Vereins wechselten die Spielstätten recht häufig. Das erste Spiel der Vereinsgeschichte fand auf dem städtischen Spielplatz an der Schyrenstraße statt. Der 1. Münchner FC wurde damals mit 5:2 bezwungen. 1901 bis 1907 spielte man dann in Schwabing an der Clemensstraße, um dann an die Leopoldstraße zu wechseln. Da immer mehr Zuschauer zu den Heimspielen des Vereins kamen, wechselte man ab 1920 erneut den Platz, ohne für eine längere Zeit eine feste Heimstätte zu haben. Für 47 Jahre fanden die „Roten“ dann ab 1925 im Grünwalder Stadion ihr festes Zuhause, wobei man bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Untermieter des TSV 1860 München war. Der TSV musste später aus finanziellen Gründen das Stadion an die Stadt München verkaufen. Bayerns Zuschauerrekord im Grünwalder Stadion beläuft sich auf mehr als 50.000 während der Saison 1961/62, gegen den 1. FC Nürnberg. Mit Beginn der Bundesliga waren dann nur noch 44.000 Zuschauer zugelassen.

Das Olympiastadion von oben

Nach Fertigstellung des Olympiastadions München für die Olympischen Sommerspiele 1972 zogen die Bayern dorthin um. Das erste Spiel der Bayern fand am letzten Spieltag der Saison 1971/72 statt. FC Schalke 04 hieß der Gegner und wurde vor 79.000 Zuschauern mit 5:1 geschlagen. Nach dem Spiel feierte der Verein seine erste von vielen Deutschen Meisterschaften im Olympiastadion. Später wurde das Stadion um einige Stehplätze reduziert und fasste im Schnitt 63.000 Zuschauer bei nationalen Spielen und 59.000 bei internationalen Spielen. Ein Jahr nach dem Wiederaufstieg des TSV 1860 in die Bundesliga trug dann ab 1995 auch der Stadtrivale seine Heimspiele im Olympiastadion aus. Während bei Heimspielen des FC Bayern das Fassungsvermögen maximal 63.000 Zuschauer betrug, waren es bei den Löwen auch schon mal 69.000, da die sichtbehinderten Plätze in den untersten Reihen vom FC Bayern nicht verkauft wurden.

Das Olympiastadion war Anfang des neuen Jahrtausends mittlerweile nicht mehr zeitgemäß für Fußballspiele. Es gab keine VIP-Logen, das Stadion war nur zu einer Seite hin überdacht und verfügte über eine Tartanbahn. Der Verein machte sich daher schon länger Gedanken über einen Stadionneubau in München. Doch über Jahre hinweg fand man keinen geeigneten Platz und auch die Stadt sträubte sich etwas dagegen, denn bei einem Auszug aus dem Olympiastadion würde das Stadion nicht mehr regelmäßig genutzt werden. Als sich Deutschland für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bewerben wollte, kam das Thema Stadion erneut auf den Tisch, denn mit dem veralteten Olympiastadion wäre eine Bewerbung Münchens als Austragungsort für das Turnier undenkbar gewesen. Da es hieß, dass es nirgendwo einen geeigneten Platz für einen Neubau in München geben würde, dachte man zunächst darüber nach, das Olympiastadion zu renovieren und umzubauen. Die Pläne scheiterten letzten Endes aber am Veto des Architekten Günter Behnisch.

Die Allianz Arena in München

Wollte München also WM-Spielort werden, musste eine Lösung gefunden werden. Verschiedene Standorte wurden auf ihre Tauglichkeit hin geprüft und man einigte sich letzten Endes auf Fröttmaning am nördlichen Ende der Stadt für die neue Allianz Arena. Ein weiterer Kompromiss war, dass der Lokalrivale 1860 am Stadion beteiligt sein sollte und seine Heimspiele ebenfalls dort austragen sollte. Es kam in München sogar zu einer Volksabstimmung über den Stadionneubau. Diese Abstimmung ging mit etwa 2/3 der Stimmen zu Gunsten eines Neubaus aus. Die beiden Vereine trugen die Kosten für den Stadionbau, während die Stadt München und das Land Bayern für die Kosten der Infrastruktur aufkommen sollten. Zu Beginn gehörte das Stadion zu je 50 Prozent dem FC Bayern München und dem TSV 1860. Als die Blauen jedoch erneut in finanzielle Nöte gerieten, verkauften sie ihren 50-Prozent-Anteil an den FC Bayern.

Derzeit gehört das Stadion somit zu 100 Prozent dem FC Bayern München. Das Stadion fasste anfangs 66.000 Zuschauer, wurde aber schon nach einem halben Jahr auf das aktuelle Fassungsvermögen von 69.000 Zuschauern erweitert, unterteilt in drei Ränge. Dabei besteht die Haupttribüne größtenteils aus VIP-Plätzen und sogenannten Business Seats. Die Fankurven des FC Bayern befinden sich jeweils hinter den Toren. Die Sitzschalen des Stadions sind in Grau, da wohl weder Rot noch Blau dem einen oder anderen der beiden Vereine zuzumuten gewesen wäre. Dies hat allerdings den Nachteil, dass das Stadion auf Grund des vielen Graus recht kühl wirkt. Während der Heimspiele des FCB leuchtet das Stadion außen in Rot.

Trainingsgelände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Trainingsgelände des FC Bayern befindet sich in München-Giesing an der Säbener Straße 51. Es gilt als eines der modernsten Trainingsgelände in Europa. Vielfach wird behauptet, das Gelände befände sich im Stadtteil Harlaching, welcher jedoch wenige Meter weiter südlich beginnt.

Bereits seit 1949 nutzen die Bayern das Gelände an der Säbener Straße, der ehemaligen Bezirkssportanlage Harlaching. 1970 begann der Bau der neuen Geschäftsstelle und des Trainingsgeländes unter Präsident Neudecker. Am 17. Mai 1971 war die Anlage bezugsfertig. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins waren Geschäftsstelle und Trainingsgelände vereint. Bereits 1979 erfolgte der nächste Ausbau des Geländes, dem ein weiterer Ende der 80er Jahre folgte, um neue Gebäude für den Amateur- und Profibereich zu schaffen. Im Jahr 2000 gab es einen Brand im Profitrakt, wobei ein erheblicher Schaden an den Umkleidekabinen, in der medizinischen Abteilung und im Saunabereich entstand. 2008 wurde ein neues Servicezentrum fertiggestellt mit einem neuen Fan-Shop auf einer 250 m² großen Fläche, zudem entstand eine Tiefgarage. Das neue Gebäude ist 95 Meter lang, 16 Meter breit und ca. 10 Meter hoch. Die Tiefgarage fasst 270 Stellplätze. Direkt neben dem neuen Gebäude entstand ein neuer Rasenplatz mit mehreren Sitzreihen auf einer Seite, auf dem in der Saison 2008/09 die Heimspiele der B-Jugend-Mannschaften ausgetragen wurden. Zudem wurde ein neuer Kunstrasenplatz mit zwei Kleinfeldern für den E- und F-Jugend-Bereich angelegt. Des Weiteren wurde das alte Klubrestaurant in eine Kantine für die Vereinsangestellten umgewandelt. Waren früher alle Trainingseinheiten öffentlich, hat sich in jüngerer Zeit der allgemeine Trend durchgesetzt, meist nur noch einmal wöchentlich ein öffentliches Training stattfinden zu lassen. Insgesamt gibt es auf dem Gelände fünf Rasenplätze, zwei Kunstrasenplätze sowie zusätzlich einen kleinen Kunstrasenplatz zum Aufwärmen und einen Beachvolleyballplatz.

Nur durch einen Parkplatz und einen Fußweg vom Bayern-Gelände getrennt befindet sich das neue Sportgelände der Sportfreunde München. Durch die Erweiterungsmaßnahmen des FC Bayern musste das alte Gelände der Sportfreunde weichen und wurde um einige Meter nach Süden versetzt. Ein Stück weiter westlich, getrennt durch ein Wohnviertel, befindet sich an der Grünwalder Straße das Trainingsgelände des Erzrivalen TSV 1860 München.

Vereinsstruktur und AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Bayern München gliedert sich in die FC Bayern München AG und dem FC Bayern München e. V. Die AG gehört zu 90 Prozent dem FC Bayern München e. V. und zu zehn Prozent der Firma Adidas. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins am 14. Februar 2002 wurde die Ausgliederung der Fußballprofiabteilung in die FC Bayern München AG beschlossen. Vorstandsvorsitzender der AG ist Karl-Heinz Rummenigge, während Uli Hoeneß Präsident des FC Bayern München e. V. und Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG ist. Zum e. V. gehören folgende Sportabteilungen: Fußball (Frauen), Basketball, Handball, Schach, Sportkegeln, Tischtennis und Turnen.

Zwischen März 2010 und spätestens Juli 2011 wird die Audi AG in drei Schritten Aktien im Wert von 90 Mio. Euro erwerben. Dies ist verbunden mit einer Kapitalerhöhung von 25 Mio. auf 27,5 Mio. Euro.[23] Nach dieser Kapitalerhöhung werden der FC Bayern München e. V. 81,82 Prozent sowie Adidas und Audi je 9,09 Prozent der Aktien an der AG halten.

Adidas und der FC Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beziehung zwischen dem FC Bayern München und dem Sportartikelhersteller Adidas kann als recht außergewöhnlich bezeichnet werden. Seit 1965 ist Adidas ununterbrochen Ausrüster des Vereins. Seit 2002 hält Adidas einen 10-Prozent-Anteil an der FC Bayern München AG, der für 77 Millionen Euro erworben wurde.[24] Zudem stellen die Herzogenauracher mit Herbert Hainer den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der AG.[25] Bis 2007 durfte auch kein Spieler des FC Bayern eine andere Schuhmarke tragen als Adidas, selbst wenn der Spieler einen Vertrag mit einem anderen Ausrüster als Adidas hatte. Erst mit dem Wechsel von Miroslav Klose zu Bayern München änderte sich dies.

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Hauptsponsor des FC Bayern ist die Deutsche Telekom. Fahrzeugpartner ist bis ins Jahr 2019 Audi.[26]

Bisherige Hauptsponsoren:

Die Einnahmen durch den Hauptsponsor Deutsche Telekom beliefen sich in der Saison 2008/09 auf 20 Millionen Euro.[27]

Zuschauer und Fankultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fans und Fanclubs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kein anderer Verein Deutschlands hat so viele registrierte Anhänger wie der Rekordmeister. 2535 Fanklubs mit 181.688 Fanklub-Mitgliedern unterstützen den FC Bayern (Stand: 27. November 2009).[28] In ganz Deutschland, aber auch weltweit gibt es organisierte Bayern-Fans. Zu den bekanntesten offiziellen Fanclubs gehören die „Red Munichs 89“, die „Red Sharks“ und die „Die 13 Höslwanger“. In den 1970er Jahren gab es mit der „Südkurve '73“ und den „Red Angels“ zwei führende Gruppen beim FC Bayern. 1986 entstand in München die erste reine Hooligangruppe, die so genannte „Service Crew Munich“ (SCM). Mitte der 1990er Jahre entwickelte sich dann die Ultrà-Bewegung. Als erste Gruppe sind hier die „Munichmaniacs 1996“ zu erwähnen. Seit 2002 gibt es eine übergreifende Ultra-Gruppe, die Schickeria München. Diese ist aber kein offizieller Fanclub. Darüber hinaus gibt es noch den Club Nr. 12, welcher sich als eine Dachorganisation für Fans und Fanclubs versteht. Aktuell hat der Club Nr. 12 etwa 1000 Mitglieder.[29] Früher gab es ein Fanheim auf einem alten Bahngelände im Stadtteil Laim, welches aber einem Baugebiet weichen musste. Was die Zahl der nicht organisierten Fans und Anhänger weltweit anbelangt, gehört der FC Bayern München auch international zu den größten Vereinen. Fanbeauftragter ist mit Andreas Brück ein langjähriger Fan aus der Südkurve.

Jahrelang kämpften die Bayern-Fans und Fanclubs um ein neues, reines Fußballstadion, allein schon wegen der zu erwartenden besseren Stimmung. Tatsächlich zeigte sich jedoch nach dem Einzug in die Allianz Arena, dass die Stimmung im Stadion teilweise schlechter ist als im alten Olympiastadion mit Laufbahn und führte in der Vergangenheit zu sehr kontroversen Diskussionen zwischen Vereinsführung und aktiven Fans. Dies mag zum einen an dem so genannten Operettenpublikum liegen, zum anderen aber auch an der Aufteilung und Bauweise der Allianz Arena. So wurden die Fans aus der Südkurve des Olympiastadions im neuen Stadion auf Süd- und Nordkurve aufgeteilt. Im Unterrang der Südkurve befinden sich weniger Stehplätze als in der Südkurve des Olympiastadions, so gibt es zu Bundesligaspielen lediglich 6800 Stehplätze in diesem Bereich.

Zu den Heimspielen der zweiten Mannschaft im Stadion an der Grünwalder Straße finden sich auf der Gegengeraden meist etwa 100 aktive Fans ein. Das Stadion wird von ihnen als „Hermann-Gerland-Kampfbahn“ bezeichnet, ein Zeichen der Anerkennung der Arbeit von Hermann Gerland als langjährigem Trainer der Mannschaft. Die seit 2005 vom DFB praktizierte Sprachregelung mit dem Namenszusatz „II“ statt „Amateure“ wird von den Fans nicht akzeptiert.

Vereinslieder und Gesänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das aktuelle offizielle Vereinslied ist „Stern des Südens“, komponiert von Willy Astor und gesungen von Claus Lessmann, dem Leadsänger der Hardrockband Bonfire. Davor war jahrelang das Lied „Forever Number One“ die Hymne des Vereins. Das Lied „Stern des Südens“ befindet sich auf der CD „Heimspiel“ der FC Bayern Fans United und wurde auch als Single veröffentlicht. Die beiden offiziellen Lieder wurden jedoch von der Fanszene wenig akzeptiert, inoffizielle Hymne ist das Lied „Mir san die Bayern“.

Bekannt ist ebenfalls der alte Schlager von Franz Beckenbauer „Gute Freunde kann niemand trennen“. Angestimmt werden nahezu alle Lieder im Unterrang der Südkurve und hier sowohl von der Schickeria München als auch von einem Trompeter und einer Reihe älterer Fans. Auch in der Nordkurve befinden sich aktive Fans, während sich die Zuschauer in den Sitzplatzbereichen meist passiv verhalten.

Rivalitäten mit anderen Vereinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der mehr als 100-jährigen Geschichte des Vereins haben sich sehr viele Rivalitäten zu anderen Vereinen entwickelt. Einer der ältesten ist die zum Stadtrivalen TSV 1860 München. Das erste Spiel zwischen beiden Vereinen fand am 21. September 1902 statt und endete mit einem 3:0-Sieg der Bayern.

Regional[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größten regionalen Rivalen des FC Bayern sind der TSV 1860 München und der 1. FC Nürnberg. Der TSV als Münchner Lokalrivale hatte lange Zeit die Nase vor den Bayern, ebenso wie der FCN, der erst durch die Bayern als Rekordmeister abgelöst wurde.

Überregional[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im überregionalen Bereich haben sich über die Jahre hinweg mehrere Rivalitäten herausgebildet. Meistens entstand so eine Rivalität mit einem Verein, mit dem die Bayern über einen gewissen Zeitraum hinweg um die Meisterschaft rangen. So waren dies Borussia Mönchengladbach in den 1970ern und Borussia Dortmund in den 1990er Jahren. Zudem gibt es noch die Rivalität zum VfB Stuttgart, bekannt als Südderby. Mit dem 1. FC Kaiserslautern, dem Verein aus der „Provinz“, der dem FC Bayern schon immer ein Bein zu stellen wusste, und die Nord-Süd-Gipfel gegen den Hamburger SV und Werder Bremen.

Der FC Bayern als „Feindbild“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Verein als mit Abstand erfolgreichster deutscher Vereinsmannschaft schlägt zuweilen auch unverhüllter Hass und Neid entgegen. Fast sprichwörtlich ist der sogenannte Bayern-Dusel[30] für überraschende Spielwendungen und Lastminute-Tore bei Siegen der Bayern. Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch bei anderen Sportarten und Mannschaften verwendet[31] und beim zeitweiligen Ausbleiben[32] genauso thematisiert.

Als Hintergrund wird zum einen die Natur des Fußballsports genannt, in dem Siege eigentlich überlegener Mannschaften oft knapper und dramatischer als in anderen Sportarten ausfallen.[33][34] Verantwortlichen, Spielern und Fans des FC Bayern München zufolge sind späte Tore und Siege kein „Glück“, sondern das Resultat von Nervenstärke, Kondition und Erfahrung.[35]

Bayern München war historisch ein bürgerlicher, stets professionell geführter und entscheidend von Münchener Juden wie Richard Dombi und Kurt Landauer[36] geprägter Verein. In der Weimarer Republik wie im Nationalsozialismus hatte dies erhebliche, insbesondere antisemitische Ressentiments zur Folge.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

TSV 1860 München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem 204. Münchner Stadtderby gegen den TSV 1860 München sieht die Bilanz wie folgt aus:

  • 105 Bayern-Siege
  • 50 Remis
  • 49 1860-Siege

1. FC Nürnberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 39 Bayern-Siege
  • 11 Remis
  • 14 Nürnberg-Siege

(Seit 1965)

VfB Stuttgart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 59 Bayern-Siege
  • 19 Remis
  • 21 Stuttgart-Siege

(Seit 1965)


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich Schulze-Marmeling: Die Bayern. Die Geschichte des deutschen Rekordmeisters; Göttingen: Die Werkstatt, 2006; ISBN 3-89533-534-7.
  • Thomas Hüetlin: Gute Freunde. Die wahre Geschichte des FC Bayern München; München: Blessing, 2006; ISBN 3-89667-254-1.
  • Ralf Grengel, Rafael Jockenhöfer: 100 Jahre FC Bayern München…und ein Paar Titel mehr; Berlin: powerplay-Verlag, 2001; ISBN 3-9804611-3-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle
  2. „Onkel Kurt und die Bayern“, Artikel der Zeit 28. Mai 2003
  3. Ralf Grengel, Rafael Jockenhöfer: 100 Jahre FC Bayern München…und ein Paar Titel mehr. powerplay-Verlag, Berlin. 2001, ISBN 3-9804611-3-0; S. 118
  4. http://www.fussballdaten.de/regionalliga/aufstiegsrunde/1964/hauptrunde/gruppe1/stpauli-bmuenchen/ Statistik über das Spiel
  5. Ralf Grengel, Rafael Jockenhöfer: 100 Jahre FC Bayern München…und ein Paar Titel mehr; Berlin: powerplay-Verlag, 2001; ISBN 3-9804611-3-0; S. 120
  6. Liste im Focus (Nr. 30, 1993) mit Ablösesummen deutscher Spieler beim Wechsel nach Italien,
  7. Statistik Augenthalers auf fussballdaten.de
  8. Ralf Grengel, Rafael Jockenhöfer: 100 Jahre FC Bayern München…und ein Paar Titel mehr. powerplay-Verlag, Berlin. 2001, ISBN 3-9804611-3-0; S. 213
  9. Bericht auf spiegel.de, 22. Juni 2003
  10. Pandiani ist Torschützenkönig Auf: uefa.com, abgerufen am 12. Februar 2009
  11. http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/507844/
  12. Vorlage:Internetquelle
  13. http://www.fcbayern.t-com.de/de/aktuell/news/2009/19750.php?fcb_sid=9227cec4a23f27b3790008ec3307e453 Zé verlässt den FC Bayern
  14. http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/19501.php
  15. http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/19796.php?fcb_sid=e0fae38af1209078ecd586892ef1d3e0 Edson Braafheid wird ein Bayer
  16. http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/19848.php?fcb_sid=5f092c507b98b6548c0afa28ca9ba971
  17. http://www.sportbild.de/sportbild/generated/article/fussball/2009/05/26/12756200000.html
  18. http://www.fcbayern.t-home.de/de/aktuell/news/2009/20558.php?fcb_sid=7f5da26b15942b19685ef19f26c25c3f
  19. Vorlage:Internetquelle
  20. Vorlage:Internetquelle
  21. Vorlage:Internetquelle
  22. fcbayern.de: Hall of Fame
  23. Audi AG steigt beim FC Bayern ein, fcbayern.t-home.de, 26. November 2009 Zugriff am 27. November 2009]
  24. Michael Freitag/Wolfgang Hirn Die ewigen Meister, in: Manager Magazin, Heft 8/2005
  25. Kurzbiographie Hainers auf fcbayern.de
  26. Audi bleibt bis ins Jahr 2019 Fahrzeugpartner
  27. transfermarkt.de
  28. http://www.fcbayern.t-home JHV 2009
  29. clubnr12.de: Club Nr.12, Wir über uns
  30. http://www.kicker.de/news/video/29236/video_Bayern-Dusel-in-Getafe.html
  31. [1] WAZ online, Düsseldorf, 26. Oktober 2008, TISCHTENNIS, Borussia brauchte „Bayern-Dusel“ von Joachim Breitbach
  32. [2] Die Welt, 30. Januar 2009, Fussball-Bundesliga, Sieg gegen Bayern – HSV ist neuer Tabellenführer, (…) Den Münchnern fehlte diesmal der Bayern-Dusel.
  33. Erfolgsfaktor Zufall im Profifussball, Quantifizierung mit Hilfe informationseffizienter Wettmärkte. Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Diskussionspapier 20. Jörg Quitzau, Universität der Bundeswehr Hamburg, September 2003
  34. Der Spiegel, 20. Februar 2007 NUMERATOR, Fußball ist Glücksspiel, von Holger Dambeck
  35. http://mag.fussball-forum.de/1921/der-bayern-dusel-ein-kommentar
  36. Richard Bauer/Michael Brenner (Hrsg.): Jüdisches München Vom Mittelalter bis zur Gegenwart C.H. Beck Verlag München 2006

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